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Willmar Heinrich: OfficemasterReport 1.0.1

Heute ist die Version 1.0.1 fertig geworden, downloadbar als 4-Wochen Trial oder zum Update für lizensierte Benutzer unter
http://www.sh-erfurt.de/download/download.htm

Beschreibung: Erfassung aller OMC-LogFiles von Officemaster (ferrari electronic AG) in einer SQLDatenbank (MS-SQLServer, MSDE, SQLExpress) zur Auswertung nach diversen Kriterien. Archivierung aller ein- und ausgehenden Faxe und SMS.

[Hinweis: Auch ausgehende SMS werden archiviert, Voraussetzung: fmsx2kgate.exe Version 8.0.0.3 und fmsxbcsgate.exe Version 4.0.0.1 von ferrari electronic AG von Juni 2010 

Von Officemaster gesperrte Dateien werden ab Version 1.0.1 jetzt auch sofort verarbeitet]

Aktion 2010: Alle Käufer einer Version Officemaster für Exchange 4.x bzw. registrierte Officemaster-Anwender, die auf die Version 4.x updaten, erhalten in 2010 OfficemasterReport kostenlos dazu…

Torsten Meringer: Search Folders – Advertisement-Übersicht

Sicher ist es manchmal ganz hilfreich, eine Übersicht über alle Advertisements einer Site zu haben, die nach “optional” oder “mandatory” untergliedert ist.
Dies kann recht einfach über “Search Folders” innerhalb der Konsole erreicht werden.

Für die optionalen Advertisements wird ein neuer Search Folder mit folgenden Kriterien erstellt:

- einen Haken bei “Advertisement Flags” setzen
- in der Search List den Wert “0″ (inkl. Anführungszeichen!) eintragen
- einen Haken bei “Search all folders under this feature”
- einen Namen für den Search Folder vergeben (z.B. All optional advertisements)

 Analog geht man für die mandatory Advertisements vor:

- einen Haken bei “Advertisement Flags” setzen
- in der Search List die Werte 1 bis 9 jeweils separat eintragen
- einen Haken bei “Search all folders under this feature”
- einen Namen für den Search Folder vergeben (z.B. All mandatory advertisements)

 

Marc Grote: Update Center fuer Microsoft Forefront Produkte

Hallo Leutz,

Microsoft hat ein Update Center fuer Microsoft Forefront Produkte veroeffentlicht:
http://technet.microsoft.com/en-us/forefront/ff899332.aspx

Gruss Marc

Windows Server Blog [MS]: Warum IIS? – Folge 9: “Ruckelfreie Videos” – adaptives, intelligentes http-Streaming zum Nulltarif!

Videos sind in – leicht zu konsumieren und eine willkommene Alternative zu statischen Texten.

Auch Konzernspitzen und Politiker haben dieses Medium für sich erkannt. Ab und an kommen Anfragen wie z.B. „wie bekomme ich die Neujahrs-Ansprache vom Chef unter die Angestellten?“. Alles am besten schnell, unkompliziert und natürlich kostenlos. Gibt’s nicht? Gibt’s doch!:

IIS Smooth Streaming ermöglicht das unterbrechungsfreie Streaming von Videos auf Silverlight Player (und andere Clients) über HTTP, bis zu true HD. Adaptiv und intelligent deshalb, weil sich die Video-Qualität (Auflösung) fortlaufend je nach den Bedingungen beim Benutzer wie z.B. verfügbare Bandbreite anpasst für eine bestmögliche Wiedergabe.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • Http ist zwar nicht das ideale Streaming-Protokoll aber dafür Firewall freundlich ;-)
  • Http ist cachebar d.h. anstatt die Medien als Mega Einzel Downloads oder persistente Streams den Clients anzubieten wird das Video als eine Reihe von MPEG-4 (MP4) Fragmenten übermittelt, die im Browsercache oder auf Proxies zwischengespeichert werden können.

Was ist zu tun?

image

Eine Frage noch: Retorte oder Live?

Mit IIS Smooth Streaming lassen sich sowohl Inhalte aus früher aufgezeichneten Videos (on demand) als auch Live Ereignisse ausliefern. Unterschiede ergeben sich dabei in der Phase Encode und Serve:

Beispiel: Für IIS Smooth Streaming Live-Übertragungen benötigt man neben leistungsfähiger Hardware Microsoft Expression Encoder 4 Pro – wobei für On demand IIS Smooth Streaming die kostenlose Variante Microsoft Expression Encoder 4 ausreicht. (Anm.: Es gibt auch noch andere Encoder)

Encode:

Die Vorgehensweise: In Microsoft Expression Encoder wählt man eine aufgezeichtete Video aus (import) und wählt aus den Voreinstellungen die Vorlage IIS Smooth Streaming. Unterstützt werden die Codecs VC-1 (Windows Media) oder H.264 (MPEG-4) und für beide Codec-Gruppen sind verschiedene Vorlagen vorhanden. Diese definieren Video und Audio Encoding Optionen welche z.B. die Anzahl der Bilder pro Sekunde, Länge mal Breite, Bitrate, usw. festlegen. Beim IIS Smooth Streaming werden aber nicht nur die Parameter für einen Stream sondern gleich für mehrere (wie hier z.B. 9) definiert. Die Streams unterscheiden sich in der Auflösung des Bildes und der Bitrate was Einfluss auf Bild-Qualität und Abspielverhalten (‚ohne ruckeln‘) hat.

Microsoft Expression Encoder 4 - Import for IIS Smooth Streaming

Nach dem Encodieren bekommt man folgenden Dateien:

Microsoft Expression Encoder 4 - output files (IIS Smooth Streaming) sample

Die Video Fragmente der einzelnen Streams wurden jeweils in eine .ismv Datei gepackt. Die Dateien .ism und .ismc enthalten Informationen über die Streams (Bitraten, u.a.) für Server und Client. Die anderen Dateien sind für den Client Silverlight Player relevant. Alle Dateien werden so auf den Webserver: IIS 7 kopiert.

Serve:

Der IIS7 braucht zum Smooth Streaming die IIS Media Services Erweiterung welche sich nach der Installation (z.B. über den Web Platform Installer) in die MMC einklinkt:

IIS7 - IIS Media Services 3.0 plugging into MMC

Die vom Encoder erhaltenen Dateien werden einfach as-is auf den Webserver in ein Webverzeichnis kopiert. Die Eigenschaften des Streams lassen sich dann einfach über Aufruf Smooth Streaming Presentations Menü-Punktes Aufrufen verfügbare Streams und Bitraten werden aus der *.ism Datei gelesen und angezeigt:

IIS7 configuring IIS Smooth Streaming (IIS MMC)

Damit hat der Webserver erstmal alles was er für die Auslieferung braucht.

Play:

Beim Encodieren wurde der „Smooth Streaming Graphing Player“ als Player Vorlage ausgewählt:

D.h. man bekommt in den Encoding-Projektordner auch gleich den Player in eine Testseite (default.html) embedded. Auf Clientseite reicht lediglich ein Aufruf der Url:

http://localhost/wwwroot/default.html:

ie playing a smooth stream

Clients | Player gibt es diverse auch zum Download z.B. http://www.iis.net/download/SmoothClient

 

Anmerkungen:

Auf Clientseite muss ein Browser vorhanden sein, der Silverlight unterstützt – bzw. Silverlight schon vorinstalliert ist wenn der Benutzer (z.B. im Unternehmen nicht die notwendigen Rechte dazu hat).

Ich denke der Invest Silverlight zu installieren lohnt sich: weil cool, wieder verwendbar, kostenlos, und auch nicht so schwer.

(Silverlight Install im Unternehmen auch via WSUS oder Gruppenrichtlinie möglich siehe: Silverlight Deployment Guide v2)

Viel Spaß beim testen.

 

Links:

IIS.net/media

IIS Smooth Streaming Deployment Guide

Volkan Elveren: Windows 7 Familiy Pack ab dem 22.10.2010 wieder im Handel verfügbar!

Für Familien wird Microsoft zum Jubiläum von Windows 7 erneut da sogenannteclip_image001 "Windows 7 Family Pack" anbieten. Damit kann Windows 7 Home Premium einfach und kostengünstig auf bis zu 3 PCs eines Haushalts gleichzeitig installiert werden. Es handelt sich dabei um ein limitiertes Angebot (FCFS) startend ab dem 11.Oktober 2010 für 149,99€ (unverbindliche Preisempfehlung) im autorisierten Fachhandel.

Anmerkung: Im Microsoft Store kostet eine Windows 7 Home Premium Upgrade Lizenz zurzeit 119,99 €- Diese darf man nur auf einem PC installieren.

Sobald weitere Informationen verfügbar sind, werde ich diese hier veröffentlichen.

Weitere Informationen

Dieter Rauscher: Exchange Server 2010 SP1 und TMG

Das Forefront-Team von Microsoft berichtet über ein Problem, wenn Forefront TMG und Exchange 2010 Edge auf der selben Maschine installiert sind und das Service Pack 1 für Exchange Server 2010 installiert wird.

Von daher ist derzeit davon abzuraten, das SP1 auf dem selben Computer zu verwenden wie TMG.

Weitere Informationen:

Viele Grüße
Dieter

--
Dieter Rauscher
MVP Forefront

Volkan Elveren: Windows Phone 7 – Released To Manufacturing

Windows Phone 7-Partner erhalten ab sofort die finale Version zur Vorbereitung für den Marktstart von Windows Phone 7 - die ersten Geräte mit Windows Phone 7 sollen zu Weihnachten Verfügbar sein.

Windows Phone 7 zeichnet sich durch ein neues smartes Design aus, das sich durch einfache Bedienbarkeit, sinnvolle Bündelung von Themenbereichen in Hubs und nicht zuletzt durch eine Einbindung der Suchmaschine Bing auszeichnet. Der Anwender hat einen direkten und einfachen Zugriff auf alle wichtigen Aufgaben und Informationen, wie beispielsweise Emails oder Informationen aus sozialen Netzwerken, wodurch der Aufwand für tägliche Routineabfragen deutlich verringert wird. Im Gegensatz zu den üblichen "Apps-Sammlungen" bietet Windows Phone 7 thematisch zusammengefasste Bereiche (Kontakte, Bilder, Spiele, Musik & Video, Marketplace und Office), die das mobile Nutzungsverhalten von Anwendern unterstützen.

Windows Phone 7 Geräte verfügen über sechs Hubs:

  • People: Informationen zu den Kontakten wie Live Feeds von den sozialen Netzwerken aber auch Bilder von Personen werden hier zusammen geführt. Außerdem der Ausgangspunkt für die eigenen Updates in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Windows Live. 
  • Pictures: Vereinfacht das Veröffentlichen / Teilen von Bildern über soziale Netzwerke – nur noch ein Schritt zur Veröffentlichung. Alle Bilder und Videos, vom PC und aus dem Internet, werden hier zusammen geführt.
  • Games: Die erste und einzige Xbox LIVE Integration auf einem Smartphone umfasst Spiele mit Xbox LIVE Unterstützung, weltweite Ranglisten und erlaubt die Darstellung von Spieler Avataren, Freundeslisten und Xbox LIVE Profilen. Xbox LIVE hat weltweit 23 Millionen aktive Nutzer.
  • Music + Video: Verbindet das Beste von Zune, Dateien vom PC sowie Online-Musikangeboten und verfügt über einen Radioempfänger. Mit Zune Social werden Empfehlungen mit Freunden mit ähnlichem Geschmack ausgetauscht. Die Wiedergabe-Funktion ist sehr umfassend und macht das umfangreiche Angebot einfach zugänglich.
  • Marketplace: Im Marketplace finden sich die unterschiedlichsten Applikationen und Spiele.
  • Office: Umfasst Office Mobile, SharePoint und OneNote und natürlich Outlook-E-Mail.

Weitere Informationen:

Marc Grote: Forefront TMG und Exchange Server 2010 SP1

Hallo Leutz,

ACHTUNG: Zur Zeit das Exchange Server 2010 SP1 nicht auf Forefront TMG installieren, wenn das E-Mail Protection Feature verwendet wird:
http://blogs.technet.com/b/isablog/archive/2010/09/01/problems-when-installing-exchange-2010-service-pack-1-on-a-tmg-configured-for-mail-protection.aspx

Gruss Marc

Marc Grote: HTTPS Inspection in Forefront TMG und IP-Ausnahmen fuer Elster

Hallo Leutz,

Forefront TMG beitet die Moeglichkeit, DNS-Domaenensaetze von der HTTPS-Inspection auszunehmen. Das gilt lt. Doku nur fuer DNS-Namen. Das man auch IP-Adressen verwenden kann, wie dies z. B. fuer Elster benoetigt wird, steht hier:
http://www.it-training-grote.de/blog/?p=2591

Wie man das jetzt konkret fuer das Elsterformular einrichtet, habe ich heute bei meinem Kunden waehrend einer Forefront TMG Migration herausgefunden und hier dokumentiert:
http://www.it-training-grote.de/download/HTTPS-Inspection-TMG-Elster.pdf

Gruss Marc

Walter Steinsdorfer: Exchange User Group Meeting am 24.09.2010

Wann und wo  findet das nächste Treffen statt?

Nächster Termin: 24.09.2010

Wann: 19:00 Uhr
Wo: Microsoft Deutschland GmbH | Konrad-Zuse-Str. 1 | 85716 Unterschleißheim

 Agenda:

  • 19:00 Uhr Begrüssung, Vorstellungsrunde

  • 19:30 Uhr Vorstellung des Quest-Migrations Tools

  • 20:30 Uhr Networking

  • 21:00 Uhr Vorstellung des neuen OCS Servers

  • 22:00 Nächstes Treffen, Neuerungen, Sonstiges

Weitere Informationen:

Anmeldung:

Zur Teilnahme an dem Treffen ist eine Anmeldung erforderlich. Teilnehmer benötigen einen Lichtbildausweis für den Eintritt am Veranstaltungsort. Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Scolab: SharePoint 2010 Management Shell im PowerShell ISE

Wer ab und an mit PowerShell arbeitet  hat die Vorzüge der PowerShell ISE (Integrated Scripting Environment) schätzen gelernt. SharePoint 2010 unterstützt seit dieser Version ebenfalls PowerShell. Der Installer platziert dazu einen Link (SharePoint 2010 Management Shell) in das Startmenü.

Nun bietet dieser Link leider nur das PowerShell CLI (Command Line Interface). Vermutlich nennt man das bei Microsoft nicht so. Ich als alter BSD-Mensch kenne das aber nur unter diesem Namen. Wie auch immer: um nun diesen Link umzustellen, so dass die Integrated Scripting Environment gestartet wird muss man in den Eigenschaften des Links das Target von:

C:\Windows\System32\WindowsPowerShell\v1.0\PowerShell.exe  -NoExit  ” & ‘ C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Server Extensions\14\CONFIG\POWERSHELL\Registration\\sharepoint.ps1 ‘ “

auf

C:\Windows\System32\WindowsPowerShell\v1.0\powershell_ise.exe “C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Server Extensions\14\CONFIG\POWERSHELL\Registration\\sharepoint.ps1″

umstellen.

Danach muss man das Integrated Scripting Environment starten und zuerst mit “F5″, das Script (sharepoint.ps1) ausführen welches bereits in der Script Pane angezeigt wird.
Danach sind die SharePoint 2010 snap-ins hinzugefügt.

Eine weitere Möglichkeit ist es, die SharePoint 2010 snap-ins direkt in das bestehende Integrated Scripting Environment hinzuzufügen:

Add-PSSnapin Microsoft.SharePoint.Powershell

Dies fügt die SharePoint 2010 snap-ins temporär hinzu. Als SharePoint Administrator brauchen wir die SharePoint 2010 snap-ins meist permanent. Dazu fügen wir die SharePoint 2010 snap-ins beim PowerShell $profile hinzu.
Eventuell hat man noch gar keine Profile und muss sich diese zuerst anlegen, oder zumindest ein persönliches Profil. Eine gute Anleitung wie man anstellt und auch testet welche Profile bereits vorhanden sind findet man auf MSDN.

faq-o-matic: Active-Directory-Replikation im Detail

Dieser Artikel soll einen etwas tieferen Einblick in die Replikation zwischen Active-Directory-Domänencontrollern geben. Diese Replikation läuft immer dann ab, wenn sich Änderungen an Verzeichnisobjekten und deren Attributen ergeben haben. Grundsätzlich lassen sich über die AD-Replikation folgende wichtige Grundaussagen treffen:

  • Die Replikation wird im Multimasterbetrieb durchgeführt, d.h. Änderungen können von jedem Domänencontroller ausgelöst werden, der die betreffende Replica (z.B. den Inhalt einer AD-Domäne) im Read/Write-Modus speichert. Domänen-Controller, die nur eine Read-Only-Kopie von bestimmten Replicas haben, sind entweder Global Catalogs oder RODCs.
  • Domänencontroller benutzen für die Replication ein Store-And-Forward Prinzip: Wenn bei einer Replikation festgestellt wurde, dass die Daten der eigenen Replicas geändert werden müssen, so werden danach diese Änderungen den anderen Replikations-Partnern mitgeteilt.
  • Wer mit wem synchronisiert, wird durch die Replikationstopologie bestimmt – diese ergibt sich aus der Anordnung der AD-Sites, Site-Links und Platzierung der DCs innerhalb einer Site. Welche DCs tatsächlich miteinander Kontakt aufnehmen, kann manuell gesteuert werden oder auch automatisch ermittelt werden. Dies übernehmen dann die Module ISTG (Intersite Topology Generator) und KCC (Knowledge Consistency Checker).
  • Die Initiierung einer Replikation wird durch den empfangenden Domänencontroller ausgelöst ("Pull Replikation")
  • Die Replikation wird (seit Windows 2003) auf Attribut-Ebene durchgeführt, d.h. es werden bei Änderungen an Objekten nur die Daten der betroffenen Attribute repliziert und nicht ganze Objekte. Allerdings: Es werden stets ganze Attribute übertragen, auch wenn es sich dabei um ein Multivalue-Attribut mit sehr vielen Array-Werten handelt. Eine Ausnahme bilden so genannte Linked Values, verlinkte Atribute, die auf andere Objekte verweisen. Hier können bei Änderungen tatsächlich nur einzelne Array-Werte eines Attributes repliziert werden – zum Glück, denn Gruppenmitgliedschaften sind ein Beispiel für Linked Values, und so muss beim Hinzufügen eines neuen Mitglieds zu einer Gruppe mit 2500 Mitgliedern nur der Wert für das neue Mitglied übertragen werden und nicht das gesamte member-Attribut. Diese Technik wird Linked Value Replication (LVR) genannt, aber dazu später mehr.
  • Bei Replikationskonflikten (ein Attribut eines bestimmten Objektes wird auf zwei verschiedenen Domänencontrollern „relativ zeitgleich“ geändert) werden Konflikte zuverlässig aufgelöst, wobei mehrere Kriterien herangezogen werden. Diese spezielle Art der Konfliktauflösung sollten wir uns noch genauer anschauen, denn hier lauert die eine oder andere Überraschung. Für die Konflikt-Auflösung benötigen die Domänencontroller z.B. seltsamerweise meist nicht einmal eine Synchronisation Ihrer Systemzeit (wobei diese Zeitsynchronisation in gewissen Grenzen aus anderen Gründen wichtig ist und auch durchgeführt wird – z.B. wegen Kerberos!).

Gerade die letzten beiden Punkte sollen in diesem Artikel etwas näher geklärt werden: Wie schaffen es die Domänencontroller zu ermitteln, dass es im Kontakt zu anderen DCs etwas zu replizieren gibt, und wie finden sie heraus, welche Werte genau repliziert werden, auch wenn sich um einen turbulenten Multimasterbetrieb handelt?

Replikations-Vektoren und Metadaten

Dafür müssen wir zuerst einmal einen genauen Blick auf die wichtigsten LDAP-Attribute werfen, die im technischen AD-Betrieb für die Replikation verwendet werden. Dies wären zuerst einmal die zwei wichtigen Werte, die ein Domänencontroller für jede Replica speichert, die er verwaltet:

  • Der Highwatermark Vector
  • Der UpTo-Date Vector (oft auch "Up-To-Dateness-Vector" genannt)

Außerdem werden für jedes einzelne Objekt folgende Daten gespeichert:

  • Die Update Sequence Nummer (USN) im Moment der Erzeugung des Objektes: uSNCreated
  • Die Update Sequence Nummer (USN) vom Moment der letzten Änderung des Objektes: uSNChanged
  • Diverse Metadaten für jedes Attribut, das zwischen DCs repliziert wird (das ist nicht bei allen Attributen der Fall!). Dies umfasst die Uhrzeit und USN, zu der das Attribut in der eigenen Datenbank erzeugt/geändert, und zusätzlich auch die ID und die entsprechende USN des DCs, an dem die Änderung ursprünglich ausgelöst wurde (dies ist der so genannte "Originating DC"). Außerdem wird eine Versionsnummer hochgezählt, die bei jeder Änderung des Attributes um eins erhöht wird. All dies zusammen wird oft auch als "Stamp" bezeichnet.

Die Vektoren sind im Prinzip ebenfalls Long-Integer-Zähler, die hochgezählt werden und eine fortlaufende Nummerierung des AD-Datenbank-Zustandes darstellen. Diese Zähler werden dann bei Erzeugung oder Änderung von Objekten in deren USN-Nummern gespeichert. Im folgenden Video wird der Gebrauch dieser Werte genau sichtbar:

Video 1: http://www.youtube.com/watch?v=SDPJVMPAcDw

Deutlich wird: Jeder DC führt seine eigene Nummerierung der Vektoren und dementsprechend auch eigene USN-Werte für alle Objekte und Attribute in seiner Datenbank. Nicht deutlich wird hingegen, wie denn diese Werte nun verwendet werden, um diejenigen Attribute zu ermitteln, die tatsächlich zu replizieren sind. Dafür schauen wir uns den letzten Replikationsvorgang des Videos nochmals im Detail an: Auf DC2 wurden gerade die Attribute für Passwort und EMail-Adressierung geändert. DC1 löst nun die Replikation aus:

Video 2: http://www.youtube.com/watch?v=NVOdnVBAC00

Um das interne Entscheidungsverfahren für die inkrementelle Replikation noch mehr zu verdeutlichen, soll dem Szenario ein weiteres Detail hinzugefügt werden: Es wurde noch nicht zwischen DC1 und DC2 repliziert, auf DC2 wurden gerade die Attribute für Passwort und EMail-Adressierung geändert. Zusätzlich dazu wird nun ein Attribut auf einem anderen DC geändert. Die Änderung ist unseren beiden DCs bekannt. Wie merkt DC2 nun, dass genau diese Änderung in der nächsten Replikation NICHT zu DC1 gesendet werden muss? Schauen wir uns dafür wieder ein Video an.

Video 3: http://www.youtube.com/watch?v=bDFNoW2U03c

Eigentlich ganz simpel: Anhand der Tabellen mit den Up-To-Date-Vektoren aller DCs – und anhand der Metadaten für jedes Objekt. Diese werden im Attribut " msDS-ReplAttributeMetaData" gespeichert. Mit einem entsprechenden LDAP Browser (hier im Beispiel wird LEX – The LDAP Explorer verwendet) kann man sich diese Attribute anzeigen lassen, es handelt sich um einen Multivalue mit XML-Textinhalt:

clip_image002

Wie man in der Detailansicht des Stamps für das Attribut "displayName" sehen kann, sind alle Metadaten aufgeführt: Die Version, der Zeitstempel der letzten Änderung, der Name und die GUID des DCs, der die letzte Änderung ausgelöst hat (der DC heißt in diesem Beispiel "KAILASH") , die USNs der letzten Änderung, sowohl lokal als auch vom ändernden DC. Alles ein bisschen unübersichtlich, aber im Prinzip gut erkennbar. Wenn man genau hinschaut, sieht man etwa, dass die Metadaten nur für diejenigen Attribute vorhanden sind, die auch wirklich zwischen Domänencontrollern repliziert werden. Man wird z.B. keine Metadaten für das berühmte "lastLogon"-Attribut finden, das ja bekanntlich (? :-) ) nicht zwischen DCs repliziert wird. Bei der genauen Durchsicht der Metadaten für das Attribut "unicodePwd" könnte man feststellen, wie oft bisher das Passwort des betreffenden Benutzers geändert wurde …

Wie schon vorher erwähnt, gibt es für Linked Values wie z.B. "member/memberOf" eine Besonderheit, bei der alle Metadaten nicht nur für ganze Attribute, sondern für jeden einzelnen Wert im Attribut gespeichert werden. So braucht bei einer Änderung einer Gruppenmitgliedschaft nicht das gesamte "member"-Attribut mit evtl. hunderten oder tausenden Mitgliedern repliziert zu werden. Man sieht für solche Linked Values im LDAP-Browser ein eigenes Metadata-Attribut "msDS-ReplValueMetaData", bei dem der Stamp noch etwas komplexer aufgebaut ist:

clip_image004

Auflösung von Replikationskonflikten

Replikationskonflikte können in folgenden Szenarien auftreten – wir schauen uns am besten auch gleich an, wie dann der entstehende Konflikt von der Active-Directory-Replikation gelöst wird:

1. Auf einem Domänencontroller wird ein Container (z.B. eine OU) gelöscht, während auf einem anderen Domänencontroller genau in diesem Container ein neues Objekt erstellt oder ein bestehendes dorthin verschoben wird.

In diesem Fall geht das neue Objekt in dem gelöschten Container nicht verloren, sondern wird im System-Container "LostAndFound" gespeichert. Diesen Container sieht man beispielsweise, wenn man im "AD Users and Computers" Tool die „Advanced View Option“ aktiviert.

Wenn Sie einen solchen Replikationskonflikt einmal selbst beobachten wollen, dann brauchen Sie zwei Domänencontroller in der gleichen Domäne und eine leere Test-OU. Dann können sie folgendes VBScript ausführen:

' hier die eigenen DCs eintragen:
dc1 = "192.168.0.66"
dc2 = "192.168.0.67"

'hier den Pfad zu einer vorhandenen leeren Test-OU eintragen:
ouPath = "ou=reptest,dc=ldapexplorer,dc=com" 

Set ou1 = GetObject("LDAP://" & dc1 & "/" & ouPath)
Set ou2 = GetObject("LDAP://" & dc2 & "/" & ouPath)

ou1.DeleteObject(0) 'OU wird auf DC1 gelöscht !

Set user = ou2.Create("user", "cn=repUser") 'User wird auf DC2 erstellt
user.sAMAccountName = "repUser"
user.SetInfo

Das Ergebnis: Der neu erstellte repUser erscheint im SystemContainer "LostandFound", anhand seiner "lastKnownParent"-Eigenschaft sieht man sogar, dass er ursprünglich in einem Container namens "repTest" erstellt werden sollte:

clip_image006

By the way: Der verwendete LDAP Browser ist auch hier LEX – The LDAP Explorer.

2. Auf zwei Domänencontrollern wird quasi gleichzeitig dasselbe Attribut eines Objektes in zwei verschiedene Werte geändert.

In diesem Fall müssen die Domänencontroller entscheiden, welche der beiden Änderungen "gewinnt". Normalerweise würde man denken, dass die zeitlich zuletzt ausgelöste Attribut-Änderung sich durchsetzt, dies ist jedoch nicht immer der Fall. Die beiden DCs vergleichen nämlich die Attribut-Versionen im Metadaten-Stamp (diese Versionsnummer wird als Zähler bei jeder Änderung um eins erhöht). Bei einem vorliegenden Konflikt für ein bestimmtes Attribut setzt sich der DC durch, bei dem die höchste Attribut-Version vorhanden ist. Erst wenn die Attributversion auf beiden Seiten gleich ist, dann gewinnt der DC, der das Attribut zuletzt geändert hat. Sollte der Zeitstempel der Änderung ebenfalls bis auf die Sekunde gleich sein, dann gewinnt der DC, dessen GUID-String alphabetisch gesehen "kleiner" ist (also bestimmt dann quasi der Zufall die Replikation).

Mit diesen Kenntnissen können wir einen seltsamen Fall konstruieren: Wir ändern auf DC1 sehr schnell hintereinander mehrmals ein Attribut eines Users. Dadurch erhöhen wir die Metadaten-Version für dieses Attribut um mehrere Schritte. Dann ändern wir das gleiche Attribut auf DC2, jedoch nur ein einziges Mal. Danach führen die beiden DCs eine normale AD-Replikation aus. Das Ergebnis: Obwohl die Änderung auf DC2 zeitlich die letzte Änderung war, besitzt danach das Attribut den Wert, der zuletzt auf DC1 geschrieben wurde!

Wenn Sie diesen Effekt selbst beobachten wollen, dann brauchen Sie zwei Domänencontroller in der gleichen Domäne und einen Test-User. Dann können sie folgendes VBScript ausführen:

' hier die eigenen DCs eintragen:
dc1 = "192.168.0.66"
dc2 = "192.168.0.67"
'hier den Pfad zu einem vorhandenen Test-User eintragen
testUser = "cn=repUser,dc=ldapexplorer,dc=com" 

Set user1 = GetObject("LDAP://" & dc1 & "/" & testUser)
Set user2 = GetObject("LDAP://" & dc2 & "/" & testUser)

value1 = "DC1 - " & now 'Attribut schreiben auf DC1 und etwas warten
user1.displayName = value1
user1.SetInfo
WScript.Sleep 1000

value2 = "DC1 - " & Now 'Attribut nochmal ändern auf DC1 und etwas warten
user1.displayName = value2
user1.SetInfo
WScript.Sleep 1000

value3 = "DC2 - " & now 'Attribut auf DC2 ändern
user2.displayName = value3
user2.SetInfo

WScript.Echo value1 'nochmals alle drei Werte anzeigen
WScript.Echo value2
WScript.Echo value3

Wenn Sie nun nach einer Weile das Attribut wieder überprüfen (nach einer erfolgten Replikation; sind beide DCs innerhalb einer Site, geschieht die Replikation sehr schnell, zwischen Sites anhand der konfigurierten Intervalle), werden sie feststellen, dass nicht der dritte Wert gewonnen hat, sondern der zweite! Durch die zweimalige Änderung haben wir auf dem ersten DC die Metadatenversion künstlich erhöht…. Dieser seltsame Effekt sollte jedoch in der Praxis selten eine Rolle spielen.

3. Auf zwei Domänencontrollern werden quasi gleichzeitig zwei Objekte mit gleichem Namen erzeugt, oder es werden zwei verschiedene Objekte in den gleichen Namen/LDAP-Pfad umbenannt – oder eine Mischung aus beiden.

Hier entscheiden die beteiligten DCs zuerst einmal, welche Seite sich durchsetzt. Es gelten hier einfach die gleichen Regeln wie bei einem Attribut-Konflikt, und das entscheidende Attribut für den Check ist das namensgebende, also bei Organizational Unit-Objekten ist es das "ou"-Attribut, bei den meisten anderen das "cn"-Attribut.

Wenn also zwei verschiedene Objekte auf den DCs entstehen, die jedoch den gleichen Distinguished Name haben, dann wird geprüft, welche Seite im "ou"/"cn" Attribut eine höhere Versionsnummer hat, sind die Versionen gleich, entscheidet der Timestamp, danach das Los. Das Objekt, das bei diesem Wettkampf verloren hat, wird trotzdem erstellt, jedoch mit dem Zusatz "\0ACNF:<GUID>" im Objektnamen (das \0A steht für ein Zeilenumbruchszeichen und kann meist nicht korrekt dargestellt werden …). Es gibt dann zwei Objekte, und man kann im Nachhinein noch entscheiden, welches Objekt tatsächlich das richtige war und weiterverwendet werden soll.

Wenn Sie einen solchen Replikationskonflikt einmal selbst beobachten wollen, dann brauchen Sie zwei Domänencontroller in der gleichen Domäne und eine leere Test-OU. Dann können sie folgendes VBScript ausführen:

' hier die eigenen DCs eintragen:
dc1 = "192.168.0.66"
dc2 = "192.168.0.67"
'hier den Pfad zu einer vorhandenen leeren Test-OU eintragen
ouPath = "ou=reptest,dc=ldapexplorer,dc=com" 

Set ou1 = GetObject("LDAP://" & dc1 & "/" & ouPath)
Set ou2 = GetObject("LDAP://" & dc2 & "/" & ouPath)

Set user1 = ou1.Create("user", "cn=repUser") 'User wird auf DC1 erstellt
user1.sAMAccountName = "repUser"
user1.description = "Erstellt auf DC1"
user1.SetInfo

Set user2 = ou2.Create("user", "cn=repUser") 'User wird auf DC2 erstellt
user2.sAMAccountName = "repUser"
user1.description = "Erstellt auf DC2"
user2.SetInfo

Das Ergebnis (warten Sie die nächste Replikation ab): Der neu erstellte repUser erscheint zweimal, eine Version ist mit dem "CNF"-Zusatz gekennzeichnet:

clip_image008

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IT Pro Schweiz [MS]: Endanwender-Schulung für Office Communications Server 2007 R2

Wir werden bei uns immer wieder gefragt, ob wir im Bereich Endanwender- Schulung, etwas im Bereich eLearning haben für den Office Communications Server 2007 R2. Bis heute musste ich das persönlich immer verneinen. Auch wird es in Zukunft nichts geben (wahrscheinlich). Warum aber trotzdem ein Blogeintrag zu diesem Thema?

Tja, per Zufall hatte ich heute einen Partner da, der genau hier ein Geschäftszweig aufgebaut hat und zwar im Bereich eLearning. Dabei bietet er unterschiedliche Module an und eines davon ist sogar OCS 2007 R2.

Was er uns gezeigt hat war erste Sahne, genau das stelle ich mir unter eLearning vor, gute Beschreibungen, Übungen die etwas bringen und das Ganze dann noch in weniger als einer Stunde erledigt.

Also, wenn Ihr gerade OCS einführt oder einführen möchtet und die Projektkosten im Bereich Schulung der Mitarbeiter noch etwas gesenkt werden sollen, dann schaut euch doch mal dieses Programm hier an.

Kay Giza [MS]: Neues MSDN Access und Windows Phone 7 Forum

In meinem Posting "Juli 2010: Microsoft MSDN Forum, TechNet Forum und Answers Forum Update und aktuelle Forenstruktur" hatte ich Anfang Juli auf die aktuelle Foren-Struktur aufmerksam gemacht und ein paar Hintergründe erklärt. Seit Freitag letzter Woche sowie heute hat das MSDN Forum Zuwachs bekommen. Neu sind die Foren Microsoft Access und Windows Phone 7. Mit diesem Posting möchte ich gerne die aktuelle Foren-Struktur (Stand 30.08.2010) für Microsoft Answers, TechNet und MSDN hier posten... [... mehr in diesem ausführlichen Blogeintrag auf Giza-Blog.de]


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Yusuf Dikmenoglu: Die dringende AD-Replikation

Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, das ein Ereignis, welches die dringende AD-Replikation auslöst, sofort an alle Domänencontroller (DC) repliziert wird. Genau genommen handelt es sich bei einer dringenden AD-Replikation (urgent replication) noch nicht einmal um eine echte sofortige Replikation. In Wirklichkeit wird lediglich die Benachrichtigung, dass Änderungen auf dem Quell-DC vorliegen, an erster Stelle der Replikationswarteschlange hinzugefügt.

Genau wie bei der standortinternen (Intra-Site) Replikation, basiert die dringende AD-Replikation auf Änderungsbenachrichtigungen (change notification). Außer das beim Eintreten eines wichtigen Ereignisses die Benachrichtigung unverzüglich versendet wird, statt 15 Sekunden (bzw. 300 Sekunden unter Windows 2000) abzuwarten. Diese Änderungsbenachrichtigung wird sofort an alle Replikationspartner versendet, noch bevor die in der Replikationswarteschlange anstehenden Änderungsbenachrichtigungen verschickt werden. Jeder DC, der eine dringende Aktualisierung erhält, leitet diese ebenfalls umgehend an seine Replikationspartner weiter. Durch diese Vorgehensweise ist sichergestellt, dass alle DCs am gleichen AD-Standort innerhalb von Sekunden aktualisiert werden.

Durch die dringende AD-Replikation erhalten die Replikationspartner in gewohnter Weise sofort eine Änderungsbenachrichtigung über das RPC over IP Protokoll. Aufgrund des hohen Replikationsaufkommens werden bei der dringenden AD-Replikation standardmäßig die AD-Standortgrenzen nicht überschritten. Das lässt sich jedoch konfigurieren.

 


Ereignisse, die eine dringende AD-Replikation auslösen

Die dringende AD-Replikation wird bei Eintreten bestimmter Ereignisse standardmäßig nur innerhalb eines AD-Standorts durchgeführt. Dabei ist es unabhängig, unter welchem Betriebssystem die DCs betrieben werden. Ist allerdings die standortübergreifende Änderungsbenachrichtigung in der Standortverknüpfung (Site-Link) aktiviert, werden diese Ereignisse auch unverzüglich zwischen den AD-Standorten repliziert.

Siehe dazu:

Die Inter-Site (standortübergreifende) Änderungsbenachrichtigung aktivieren


Zwischen den DCs, die sich innerhalb des gleichen AD-Standorts befinden, wird die dringende AD-Replikation durch folgende Änderungstypen ausgelöst:

  • Benutzerkontosperrung (nachdem ein Benutzer sein Kennwort zu oft falsch eingegeben hat). Die Sperrung eines Benutzerkontos wird über die dringende AD-Replikation in erster Linie zu dem DC, der die FSMO-Rolle des PDC-Emulators innehat, repliziert. Das Entsperren eines Benutzerkontos hingegen löst keine dingende AD-Replikation aus!

  • Bearbeitung der Kontosperrungsrichtlinie. Die Bearbeitung der gleichen Optionen in einem PSO (Password Setting Object) löst hingegen keine dringende AD-Replikation aus! Die Änderung eines PSO wird über die normale standortinterne (Intra-Site) und standortübergreifende (Inter-Site) AD-Replikation durchgeführt.

  • Bearbeitung der domänenweiten Kennwortrichtlinie. Aber das Bearbeiten der Kennwortvorgaben in einem PSO löst ebenfalls keine dringende AD-Replikation aus! Die Änderung der Kennwortvorgaben innerhalb einer PSO wird ebenfalls über die normale standortinterne und standortübergreifende AD-Replikation durchgeführt.

  • Verschiebung der RID-Master FSMO-Rolle auf einen anderen DC.

  • Änderung eines LSA-Schlüssels (Local Security Authority, lokale Sicherheitsautorität). Wenn zum Beispiel das Kennwort des Computerkontos eines DCs oder für eine Vertrauensstellung geändert wird. >>

     


    Die dringende AD-Replikation durch eine Benutzerkontosperrung

    Gibt ein Benutzer sein Kennwort häufiger falsch ein, als es in der Kontosperrungsrichtlinie oder im PSO definiert ist, wird sein Benutzerkonto gesperrt. Die Benutzerkontosperrung wird dann über die dringende AD-Replikation zum PDC-Emulator repliziert. Unabhängig davon, an welchem AD-Standort dieser sich befindet.

    Anschließend wird ebenfalls über die dringende AD-Replikation die Benutzerkontosperrung zu den folgenden DCs repliziert:

    • Zu allen DCs der gleichen Domäne, die sich am gleichen AD-Standort befinden wie der DC der die FSMO-Rolle des PDC-Emulators innehat.

    • Zu allen DCs der gleichen Domäne, die sich am gleichen AD-Standort befinden wie der DC der die Benutzerkontosperrung durchgeführt hat.

    • Zu allen DCs der gleichen Domäne, die sich an einem AD-Standort befinden zu der die standortübergreifende Änderungsbenachrichtigung (und demnach die dringende AD-Replikation) mit dem AD-Standort aktiviert wurde, in dem sich der PDC-Emulator oder der DC befindet, der die Benutzerkontosperrung durchgeführt hat.


    Wenn die Benutzerauthentisierung an einem DC, nicht jedoch am PDC-Emulator fehlschlägt, wird die Authentisierung auf dem PDC-Emulator wiederholt. Aus diesem Grund ist letzten Endes auch der PDC-Emulator derjenige, der das Benutzerkonto nach den Vorgaben der Kontosperrungsrichtlinie zuerst sperrt. Und nicht der DC, der die fehlgeschlagene Benutzerauthentisierung als erster entgegennahm.>

     


    Die Replikation einer Kennwortänderung

    Oftmals wird auch fälschlicherweise angenommen, dass die Kennwortänderung eines Benutzers über die dringende AD-Replikation zu allen anderen DCs repliziert wird. Kennwortänderungen werden anders als die normale AD-Replikation und anders als die dringende AD-Replikation durchgeführt.

    Bei der Kennwortänderung eines Domänen-Benutzers oder eines Computerkontos repliziert der DC, der die Kennwortänderung durchgeführt hat, umgehend das neue Kennwort durch den sicheren Kanal zum PDC-Emulator. Das neue Kennwort wird sogar dann zum PDC-Emulator repliziert, wenn dieser an einem anderen AD-Standort steht. Dabei greift der DC auch nicht auf die Bridgeheadserver an den AD-Standort zurück. Der DC, auf dem das Kennwort geändert wurde, nutzt stattdessen eine RPC over IP-Verbindung direkt zum PDC-Emulator, um das Kennwort zu aktualisieren.

    Authentisiert sich der Benutzer danach an einem DC (z.B. aus einem anderen AD-Standort) der das neue Kennwort noch nicht kennt, fragt der DC beim PDC-Emulator nach, ob ihm ein neueres Kennwort vorliegt, bevor er dem Benutzer die Anmeldung verweigert. Falls ja, wird der Benutzer vom PDC-Emulator authentisiert und der Benutzer kann sich anmelden. Falls nicht, schlägt die Anmeldung fehl. Der PDC-Emulator hat also bei der Kennwortfrage immer das letzte Wort. Wenn die Kennwortnachfrage beim PDC-Emulator erfolgreich verlief, repliziert der PDC-Emulator das neue Kennwort unverzüglich zu dem DC, von dem die Anfrage kam. Dadurch ist sichergestellt, dass der DC nicht erneut wegen des geänderten Kennworts beim PDC-Emulator nachfrägt.

    Die Kennwortaktualisierung wird sofort zum PDC-Emulator repliziert, ohne Rücksicht auf einen eventuell konfigurierten Zeitplan in der Standortverknüpfung. Anschließend wird sie innerhalb des AD-Standorts des PDC-Emulators und innerhalb des AD-Standorts des DC, der die Kennwortänderung durchgeführt hat, durch die standortinterne AD-Replikation zu den anderen DCs repliziert. Alle anderen DCs, die sich an entfernten AD-Standorten befinden, erhalten die Kennwortänderung ganz normal durch die standortübergreifende AD-Replikation.

    Ist allerdings der PDC-Emulator nicht erreichbar (beispielsweise wegen Überlastung) oder schlägt die RPC over IP-Verbindung fehl, wird die Kennwortänderung über das normale Replikationsverfahren (standortintern und standortübergreifend) an alle DCs inklusive dem PDC-Emulator repliziert.


    Wenn es nicht gewünscht wird, dass die Kennwortaktualisierung eines Benutzers oder eines Computers sofort zum PDC-Emulator an einem anderen AD-Standort repliziert wird, kann man dieses Verhalten unterbinden. Dazu muss folgender neuer Eintrag in die Registry erstellt werden:

    HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\Netlogon\Parameters

    REG_DWORD
    AvoidPdcOnWan
    1 = Aktiviert (True)
    >

    Dieser Registryeintrag muss auf jedem DC erstellt werden, der eine Kennwortaktualisierung nicht sofort zu einem (an einem entfernten AD-Standort stehenden) PDC-Emulator replizieren soll. Der PDC-Emulator erhält die Kennwortaktualisierung dann ganz normal über den konfigurierten Zeitplan für die standortübergreifende AD-Replikation. Befindet sich aber der PDC-Emulator am gleichen AD-Standort wie der DC, der die Kennwortaktualisierung durchgeführt hat, wird der Registryeintrag ignoriert und das neue Kennwort wird unverzüglich zum PDC-Emulator repliziert.

    Komfortabler lässt sich diese Einstellung über die folgende GPO konfigurieren:

    Computerkonfiguration\Richtlinien\Administrative Vorlagen\System\Netzwerkanmeldung\Verbindung mit PDC bei Anmeldungsfehler herstellen

    Wird diese Richtlinie auf Deaktiviert konfiguriert, repliziert der DC, auf dem die Kennwortänderung stattgefunden hat, das neue Kennwort ebenfalls nicht sofort zum PDC-Emulator an einem anderen AD-Standort. Stattdessen wird das neue Kennwort dann über den konfigurierten Zeitplan für die standortübergreifende AD-Replikation repliziert. Wenn sich jedoch der PDC-Emulator am gleichen AD-Standort befindet wie der die Kennwortänderung durchführende DC, wird das neue Kennwort sofort zum PDC-Emulator repliziert.

    Auf der anderen Seite hat man sowohl mit dem Registryeintrag als auch mit der GPO Einfluss darauf, wie sich ein DC Verhalten soll, wenn sich ein Benutzer oder Computer mit einem für den DC fremden Kennwort authentisieren möchte. Setzt man den Registryeintrag oder konfiguriert man die GPO, leitet der DC die Kennwortabfrage nicht an den PDC-Emulator weiter, wenn dieser sich an einem anderen AD-Standort befindet.

    Der Registryeintrag oder die GPO kann zum Beispiel dann sinnvoll sein, wenn sich der PDC-Emulator an einem AD-Standort befindet, der mit einer geringen Bandbreite mit anderen Standorten angebunden ist (was in unserer Hemisphäre schon kaum mehr möglich ist). Oder um bei einer Brute Force Attacke nicht zusätzlich den PDC-Emulator und die VPN-Verbindung zu belasten. Dann muss man aber in Kauf nehmen, dass der Benutzer sich über einen längeren Zeitraum nicht an der Domäne anmelden kann. >

     

    Weitere Informationen:
    Password Setting Objects erstellen und verwalten
    Der RID-Master und sein RID-Pool
    How the Active Directory Replication Model Works
    New Password Change and Conflict Resolution Functionality in Windows



    Weiterhin viel Spass beim Lesen wünscht Yusuf Dikmenoglu.

    Kai Schneider: Ich gehe fremd: Demnächst bei video2brain “Outlook 2010–Das Video”

    Wir arbeiten jeden Tag und so manche Nacht immer gerne an neuen Video-Trainings für Sie! Letzte Woche haben wieder einige kompetente, sympathische und erfahrende Autoren eine recht arbeitsame Woche in den video2brain Studios durchlebt. Frischer Wind für ihre tägliche Arbeit mit Microsoft Office! Vlnr: Markus Hahner, Kai Schneider und Dr. René Martin vor den v2b [...]


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    Marc Grote: Review Celestix MSA 3200 Appliance mit Forefront TMG

    Hallo Leutz,

    gestern Abend und heute Morgen haben Christian Groebner, Dieter Rauscher und ich eine Celestix MSA 3200 mit Forefront TMG einem kurzen Review unterzogen und ich habe den Review hier dokumentiert:
    http://www.it-training-grote.de/download/celestix-msa3200-TMG.pdf
    Vielen Dank an die Fa. Wick Hill Kommunikationstechnik GmbH fuer die Leihstellung.

    Gruss Marc Grote

    Volkan Elveren: Office 2010 Anleitung: Interaktive Befehlsreferenzanleitung für Office 2010 im Vergleich zu Office 2003

    Finden Sie die häufig verwendeten Befehle von Office 2003 nicht mehr auf der Benutzeroberfläche von Office 2010? Oder möchten Sie das neue funktionsreiche Design mit einer kleinen Hilfe kennen lernen? Kein Problem. Wir haben eine visuelle, interaktive Referenzanleitung entwickelt, mit der Sie sich schnell orientieren können.
     

    German Virtualization Blog: Microsoft TechDay – Neue Technologien interaktiv erleben

    Die V-Alliance von Citrix und Microsoft wurde gegründet, um gemeinsam ein vielseitiges, flexibles, innovatives und effizientes Lösungsportfolio für die Desktop-Optimierung zu entwickeln. Die heute verfügbaren Lösungen decken das gesamte Spektrum der Desktop-Varianten ab, vom Diskless PC und Kiosk-System bis zum Rich Client, und berücksichtigen sämtliche Aspekte des Desktops: Betriebssystem, Applikationen, Daten und Benutzerprofil.

    Mit dieser Veranstaltung möchten wir Ihnen nicht nur alle relevanten Produkte und Lösungen vorstellen, vielmehr soll dieser Tag eine echte Entscheidungshilfe für Sie sein. Hier bekommen Sie alle Informationen, die Sie benötigen, um das Potential einer Desktop-Optimierung in Ihrer Infrastruktur zu erkennen und zu erschließen.

    Neben technischen Vorträgen unter anderem zum SP1 für den Windows Server 2008 R2 oder dem Identity Management erhalten sie auch einen Überblick zu Microsofts Cloud-Strategie sowie Informationen zur Lizenzierung.

    Hardware spielt dabei eine genauso wichtige Rolle wie Software und Prozesse, und genau deswegen gibt es zwischen Intel und Microsoft eine gleichermaßen enge Partnerschaft und Zusammenarbeit, deren neueste Ergebnisse wir Ihnen ebenfalls präsentieren möchten.

    Zielgruppe:

    IT-Führungskräfte, technischer Entscheider oder Administrator

    Die genauen Termine und Orte sind:
    · 21.09.: Hannover (Pelikan Hotel)
    · 22.09.: Potsdam (Dorint)
    · 27.09.: Frankfurt (Sheraton)
    · 28.09.: Unterschleißheim (Dolce)
    · 12.10.: Karlsruhe (Renaissance)
    · 13.10.: Düsseldorf (Lindner)

    Agenda:

    Zeit

    Vortrag

    08.00 - 09.00 Uhr

    Registrierung / Begrüßungskaffee

    09.00 - 09.30 Uhr

    Begrüßung und Demo (Citrix/Intel/Microsoft)
    Der optimierte Desktop zum Anfassen: Nach einer kurzen Einführung in das Thema zeigen wir Ihnen Live auf der Bühne, wie schnell und unkompliziert man in wenigen Minuten verschiedene Desktop-Varianten vollständig installieren und einrichten kann. Die Einzelheiten dazu erfahren Sie in den technischen Vorträgen.

    09.30 - 10.15 Uhr

    Keynote: Cloud-Computing (Holger Sirtl, Microsoft)
    Microsoft formuliert für seine IT-Plattform die Vision „3 Screens and the Cloud“. Zentraler Baustein ist hierbei die Cloud, die Fundament für die Umsetzung des Konzepts IT-as-a-Service ist. Die Cloud durchzieht Microsofts gesamtes Produktportfolio, von der Infrastrukturebene über die Entwicklerplattform bis hin zu verschiedenen Anwendungen. Welche Cloud Services werden nun im Einzelnen von Microsoft angeboten? Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus? Und wie wird diese Entwicklung heute und in Zukunft die IT-Nutzung beeinflussen? Hören Sie Antworten auf diese Fragen in dieser Keynote.

    10.15 - 10.40 Uhr

    Pause

    10.40 - 11.25 Uhr

    Kundenreferenz mit Diskussion (V-Alliance-Partner)
    Auf Folien und bei Produktvorführungen funktioniert alles reibungslos, aber wie sieht's denn in der Praxis aus? Erfüllt die implementierte Lösung im täglichen Betrieb die ursprünglichen Erwartungen?

    11.25 - 12.10 Uhr

    Technischer Vortrag I: Technologien (Ralf M. Schnell, Microsoft)
    Der optimierte Desktop wird möglich durch den gezielten Einsatz verschiedenster Virtualisierungs- und Automatisierungs-Technologien. Einige davon kennen Sie sicher schon, andere sind neu. Wir geben Ihnen zunächst einen kurzen Überblick und konzentrieren uns dann auf die neuesten Technologien. Dazu gehören RemoteFX, das die Leistung moderner Grafikkarten in Desktop und Server für Hosted Desktops und RemoteApps verfügbar macht und in Kürze auch von Citrix' HDX unterstützt werden wird, und Dynamic Memory, das die Skalierbarkeit von Hyper-V als Host für VDI-Szenarien (Hosted Desktops) deutlich erhöht. RemoteFX und Dynamic Memory werden mit dem Service Pack 1 (SP1) für Windows Server 2008 R2 verfügbar sein.

    12.10 - 13.25 Uhr

    Mittagspause

    13.25 - 14.10 Uhr

    Technischer Vortrag II: Deployment (Hans Schermer, Citrix)
    Die Zeiten, in denen es Stunden oder gar Tage daurerte, um einen neuen PC zu installieren und für den Benutzer einzurichten, sind endgültig vorbei. Virtualisierung und Automatisierung reduzieren diesen Vorgang auf wenige Minuten. Erfahren Sie, wie man in vielen unterschiedlichen Szenarien Desktops automatisiert provisionieren kann - vom Rich Client bis zum Thin oder Diskless Client. Die flexible und intelligente Kombination von Streaming-Technologien für Applikationen und Betriebssystem und Windows Profile Management ermöglicht eine neue Dimension der Desktop Optimierung.

    14.10 - 14.55 Uhr

    Technischer Vortrag III: Intel Clients & Desktop Virtualization - Capabilities for today and tomorrow built-in (Rainer Speidel, Intel)
    Intel stellt vor, wie die aktuellen Notebook- und Desktop-Plattformen der Core i5 und i7 Reihe mit Ihren Features die Aspekte Geräte- und Datensicherheit, Verwaltbarkeit sowie durch ihre Leistungsreserven und eingebaute Virtualisierungsunterstützung sämtliche Varianten des virtualisierten Client-Betriebs im Zusammenspiel mit den Microsoft- und Citrix-Lösungen optimal unterstützen.

    14.55 - 15.20 Uhr

    Kaffeepause

    15.20 - 15.50 Uhr

    Lizensierung (Ralf Schnell, Microsoft, Hans Schermer, Citrix)
    Lizenzrecht ist undurchschaubar? Muß es nicht sein! Wir erklären Ihnen in 30 Minuten alles, was Sie zur Lizensierung der Komponenten des optimierten Desktops wissen müssen.

    15.50 - 16.35 Uhr

    Technischer Vortrag IV: Sicherheit, Identity Management und Remote Corporate Access (Ralf Schnell, Microsoft, Hans Schermer, Citrix)
    Der optimierte Desktop ist vollständig eingerichtet, jetzt geht es in den täglichen Betrieb. Ihre Benutzer benötigen sicheren und unkomplizierten Zugriff auf Daten, Applikationen und sonstige Resourcen. Dafür gibt es leistungsfähige und effiziente Lösungen, die wir Ihnen in diesem Vortrag vorstellen. Dazu gehört u.a. Direct Access, das Forefront Unified Access Gateway und das Citrix Access Gateway. Wir erklären, was diese Lösungen im Detail können und welche Lösung für welches Szenario geeignet ist.

    16.35 - 17.00 Uhr

    Interaktive Podiumsdiskussion (Citrix/Intel/Partner/Microsoft)

    Wer sich für diese sehr spannende Veranstaltung interessiert, kann sich hier registrieren.

    Viel Spaß beim Virtualisieren

    Alexander Ortha (Technischer Berater Microsoft Server Virtualisierung)

    VM sticker green

    TechNet Austria [MS]: Anleitung für die Konfiguration von Blackberry BIS und BPOS

    Immer wieder erhalten wir Anfragen, wie denn der Blackberry BIS oder der Blackberry BES Dienst mit Exchange Online aus den Microsoft Online Services eingerichtet werden soll. Für die Konfiguration des Blackberry BES Dienstes gibt es bereits hier eine Schritt-Für-Schritt Anleitung.

    Nach aktuellen Anfragen von Herbert P. und Andreas G. nun auch die Anleitung für die BIS Konfiguration:

    BIS wird im Blackberry Online Portal eingerichtet. Zunächst wählen Sie über E-Mail einrichten aus, dass ein Konto hinzugefügt wird.

    image

    Danach haben Sie folgende Einstellungen:

    blackberrybis

    1. Hier bitte Microsoft Exchange aussuchen.
    2. Hier die E-Mail Adresse angeben, z.B. Martina.Grom@meineDomain.at und das Microsoft Online Services Kennwort.
    3. Hier die Outlook Web Access URL von Exchange Online eintragen. Wichtig: inkl. /owa. Je nachdem, in welchem Rechenzentrum Sie sind, ist diese URL unterschiedlich, für Europa lautet Sie:
      https://red002.mail.emea.microsoftonline.com/owa
    4. Hier den Benutzernamen eintragen und zwar inkl. der Domain, d.h. Martina.grom@meineDomain.at.
    5. Der Mailboxname ist alles was vor dem @ steht, in dem Fall also Martina.Grom.

    Viel Spaß mit Microsoft Online Services und Blackberry BIS!



    Walter Steinsdorfer: Microsoft Exchange 2010 Supportability Matrix veröffentlicht

    Neben dem Service Pack 1 hat Microsoft nun auch für Exchange 2010 die Supportability Matrix veröffentlicht. Man kann dort nachschauen welche Produkte mit welcher Exchangeserverversion von Microsoft unterstützt werden. Wer sich also unsicher ist er für sein Produkt im Problemfall Hilfe erhält ist dort genau richtig. Der alte Link aus meinem früheren Blogeintrag sollte nicht mehr verwendet werden, die Seite wird wohl nicht mehr gepflegt.

    Viele Grüße

    Walter Steinsdorfer

    Kay Giza [MS]: Entwickeln fuer Windows 7 – mit nur 3 Zeilen Code?

    Das geht? Na ja – es könnten schon mal 5 oder 10 Zeilen werden, aber 3 haben wir auch schon gesehen :-) Wie einfach man mit bzw. für Windows 7 Software entwickeln kann, zeigen eine Reihe von ausgewählten Artikel im Microsoft Developer Network (MSDN). Sie zeigen wie Sie mit wenig Aufwand (und wirklich fast ohne Code) nützliche „Windows 7“-Funktionen in Ihre Anwendungen einbauen können. Für alle vorgestellten Beispiele finden Sie in den Tutorials auch gleich lauffähige Projekte für Visual Studio 2010 zum Herunterladen, die Sie nur noch entpacken und aufrufen müssen... [... mehr in diesem Blogartikel auf Giza-Blog.de]


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    Kai Schneider: Outlook 2010: Wie ich meine OST-Datei verschiebe

    Das Verlagern der OST-Datei auf eine andere Partition ist leider nicht ganz so einfach zu erledigen wie das Verschieben der PST-Datei, das ich im Beitrag vom 20. August beschrieben habe. Offenbar ist es nicht vorgesehen, eine OST-Datei zu verschieben. Eigentlich! Denn mit einem Griff etwas tiefer in die Trickkiste gelingt auch das. Um meine OST-Datei [...]


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    IT Pro Schweiz [MS]: Exchange 2010 Service Pack 1 – Jetzt verfügbar!

    Nachdem an der TechEd North America (Juni 2010) die Beta des SP1 für Exchange vorgestellt wurde, ging es nun recht schnell bis zum erscheinen  der finalen Version.

    Was hat sich verbessert?

    • Exchange Server 2010 Service Pack 1 benefits customers with archiving and discovery enhancements, a faster Outlook Web App (OWA), upgraded mobility features, and several management tools improvements.
    • Microsoft Exchange is the market leader in email and calendaring technology.
    • We continue to see great traction with Exchange Server 2010 and expect even more accelerated deployments with Exchange Server 2010 Service Pack 1

    Alle Informationen zu den Verbesserungen, erhalten Sie HIER!

    Das SP1 können Sie sich HIER herunterladen!

    Frank Röder: Exchange 2010 SP1

    Microsoft hat mein Flehen erhört und bietet das SP1 seit heute zum Download an. Endlich ist ein Großteil der neuen Features von Exchange 2010 auch über die EMC konfigurierbar und für die geliebt und gehassten öffentlichen Ordner hat sich auch etwas getan;-)

    Downloadlink

    Viel Spaß beim Installieren wünscht,

    Frank

    Wolfgang Sauer: 258: Irgendwann ist Schluss mit Exchange Logs

    Gerade mal wieder aktuell passiert mit Exchange 2003. Wenn über die Jahre so viel Daten geschrieben werden, dass die Dateinamen für die Exchange Transaktionsprotokolle ausgehen, dann können alle Datenbanken dieser Speichergruppe nicht mehr bereitgestellt werden. Diese beiden Events findet man unter anderen im Eventlog:

    logs-aus1 logs-aus2

    Über “0xfffffdf9” kommt man zu http://support.microsoft.com/kb/830408/en-us der den Sachverhalt erläutert. Zum Glück sind bei diesem Problem alle Datenbanken “clean shutdown”, d.h. das Löschen des  Logverzeichnisinhaltes führt dazu, dass die Datenbanken wieder bereitgestellt werden können. Die Logsequenz beginnt dann wieder bei “1”, alle Backups davor sind dann praktisch unbrauchbar.

    TechNet Austria [MS]: Exchange Server 2010 SP1 verfügbar

    Seit kurzem steht der RTM von Exchange Server 2010 SP1, Build 14.01.0218.015 zum Download zur Verfügung. Hier geht es direkt zum Download.

    image

    Im Juni wurde bereits die Beta des SP1 veröffentlicht, seitdem wurden mehr als 500.000 Mailboxen schon mit SP1 aktualisiert.

    Systemvoraussetzungen und Anforderungen können Sie ebenfalls downloaden.



    Walter Steinsdorfer: Exchange 2010 Service Pack 1 ist fertig

    Das Service Pack 1 für Exchange 2010 ist fertig! Hier gehts zum Download:

    http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=50b32685-4356-49cc-8b37-d9c9d4ea3f5b&displaylang=en

    Im Service Pack gibts etliche neue Features zu denen ich in den nächsten Tage noch etwas schreiben werde. Bis dahin viel Spass beim Installieren und Testen. Achso, das Readme zu lesen schadet nicht.

    Congrats to the Exchange-PG

    Viele Grüße

     

    Walter Steinsdorfer

    faq-o-matic: Windows 2008 R2 SP1-Beta: USV entkoppeln

    Ein Hinweis in den Installationshinweisen zum Service Pack 1 (Beta) für Windows Server 2008 R2 geht etwas unter – das könnte ein Problem verursachen. Daher weisen wir hier noch einmal darauf hin:

    Vor der Installation des SP1 sollte man eine evtl. am Server angeschlossene USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) vom Server abstöpseln. Der Grund: Das SP1 versucht bei der Installation alle angeschlossenen Geräte zu erkennen. Im Falle von seriell angeschlossenen USVs schlägt dies bisweilen fehl und führt zu Abstürzen.

    Ob diese Einschränkung in der endgültigen Fassung des SP1 noch gelten wird, ist derzeit unklar.

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    TechNet Austria [MS]: IE9 - Die vierte und letzte Platform Preview

    Wussten Sie das? Etwa 80% aller Windows Benutzer verbringen mehr als 50% ihrer Zeit am PC im Browser!

    Der Internet Browser ist also ein sehr wichtiger Bestandteil der “Windows experience”. Genau diese Tatsache ist für Microsoft sehr wichtig, die nächste Generation des Internet Explorers wirklich gut zu machen: den IE9.

    ie9logo

    Die wichtigsten Punkte bei der Entwicklung von IE9 sind: Auf die Kunden-Feedbacks zu hören und zu sehen, was einen Großteil der Benutzung ausmacht, um diese Funktionalitäten im täglichen Gebrauch zu verbessern.

    Ein Teil der Windows Benutzer sind auch Developer : Diese wünschen sich vor allem mehr Transparenz und “predictable pattern of development”. Auch das hat das IE9 Entwicklungsteam in ihr Projekt einfließen lassen.

    Das IE9 Projekt hat bei der PDC im November 2009 erste Formen angenommen, bei der MIX im März 2010 wurde die erste IE9-Preview und die erste Timeline sowie die Erwartungen in das Projekt veröffentlicht.

    Bis jetzt konnten mit jedem Build Performance-Steigerungen erzielt werden, das Team ist also gut unterwegs und macht Lust auf die neue Version, siehe auch IE Testcenter:

    visitie9testdrive

    “ALL-AROUND PERFORMANCE: To look back and see how far we’ve come on performance, IE is almost unrecognizable.  According to Webkit.org SunSpider, IE8 came in with a whopping score of 3746 milliseconds. With IE9, we introduced Chakra, a new JavaScript engine, and according to that same SunSpider benchmark, we have a score of 326 milliseconds – over 11 times faster than IE8.  Our current score makes us faster than both the latest shipping version of Firefox and the newly released Safari 5.0.  And we are not stopping here... “

    Für alle Developer ist vor allem wichtig, dass nicht für jeden Browser extra codiert werden muss (ja, das war in der Vergangenheit ein Horror – wollen wir hoffen, dass es besser wird…). Das Entwicklungs-Team hat dies als wichtigen Punkt in ihr neues Deployment aufgenommen:

    “SAME MARKUP: You told us you wanted better interoperability so that the same markup (tags, script, language) works across different browsers... This brings the total number of tests we’ve contributed during IE9 development to over 2,100. We will continue to invest in this area to move the bar for interoperability.”

    Meint Microsoft es ernst damit ("standards compliance")? Ich denke schon:

    “When we shipped IE8, our Acid 3 score was 20.  As a result of listening to feedback and focusing on what developers want, we’ve increased that with IE9. Over the past 5 months alone, we’ve seen an increase of 40 points!  Today, with Platform Preview 4, our Acid 3 score is 95.“

    Die neue Hardware-Nutzung finde ich gut – funktioniert natürlich nur auf modernen PCs (schwächere Plattformen wie Smartphones können davon wohl nicht profitieren):

    “…to deliver the best hardware-accelerated video and HTML5 out there.”

    Achja, durch das frühe Engagement von IE9 lange vor der Beta Phase ist die Akzeptanz aus der Developer-Community sehr gut – weit über der Erwartungen des IE9-Teams:

    “With that early engagement, developer feedback has had a bigger impact than before. People have downloaded IE9 Platform Previews over 2.5 million times... IE Test Drive site have had over 20 million visitors.”

    Die Preview-Versionen können auf ie.microsoft.com/testdrive frei verfügbar downgeloadet und getestet werden – Seit Anfang August ist die 4.te Generation Platform Preview (auf englisch) verfügbar:

    ie9_4th_platform_preview

    Was sind die Neuerungen zur letzten, dritten IE9-Preview?

    “…IE9 shows the opportunity of fully hardware-accelerated HTML5. You can run new test drive samples that show modern SVG and native JavaScript integration in action”, z.B. das neue HTML5 <video> Tag (mit H.264 Codec).

    Die neue Javascript Engine “Chakra” lebt nun in der Browser-Engine.

    ie9chakra

    Tipp für alle Web-Developer: Wesentliche Neuerungen finden sich im IEBlog und die letzten News in HTML5, Modernized: Fourth IE9 Platform Preview Available for Developers.

    Und es gibt die Empfehlung: “Run your sites in IE9 Standards mode for the best performance and interoperability, see IE’s Compatibility Features for Site Developers.”

    Auch von der Developer-Community wird IE9 gut angenommen: “It's a great work. (9) will be a reborn.”

    Wie bzw. wann geht es weiter?

    “Platform Preview 4 is an important milestone on the way to beta. It is the last preview before the IE9 Beta. The IE9 platform is nearly complete.” schreibt Dean Hachamovitch, General Manager, Internet Explorer.

    Das wars also mit Preview-Versionen.
    Die nächste Version wird also IE9 Beta – und das wahrscheinlich bald. ;-)



    Wolfgang Sauer: 257: Aus eins mach drei

    Nur wenig unterscheiden sich die bestehenden und kommenden Microsoft Antiviren Produkte. Es steckt im Endeffekt immer das selbe Produkt dahinter. Nur die Managementstrategie ist eine andere – macht Sinn.

    Hier in der Reihenfolge:

    • Microsoft Security Essentials - Lokales Management der Einstellungen
    • Windows Intune - die Verwaltung erfolgt aus der “Cloud”
    • Forefront Endpoint Protection 2010 – Verwaltung per Configuration Manager

    int91

    int90

    int92

    Dieter Rauscher: BlackBerry AppWorld 2.0 verfuegbar

    Seit heute ist die neue AppWorld 2.0 für BlackBerry verfügbar.

    Zu den Neuerungen zählen:

    • verbessertes und vereinfachtes Design
    • keine Zwangsbindung mehr an PayPal
    • Möglichkeit, günstigere Apps zu kaufen
    • Einführung der BlackBerry ID um die Apps einfacher auf ein neues Gerät zu übertragen und einfacher zu verwalten
    • uvm.

    Weitere Informationen und Download:

    Mir hat die AppWorld 2.0 dazu verholfen, endlich überhaupt wieder eine AppWorld nutzen zu können. War leider auch von dem Problem BlackBerry Messenger icon has disappeared from the BlackBerry Home screen betroffen.

    Viele Grüße
    Dieter

    --
    Dieter Rauscher
    MVP Forefront

    Scolab: TechNet Script Center hat nun auch eine SharePoint Kategorie

    Da ich ja der letzte bin der etwas erfährt, habe ich auch erst jetzt gesehen, dass im TechNet Script Center, SharePoint jetzt nun eine eigene Kategorie hat. Als ich meine Kollegen hier während einer Kaffeepause darauf angesprochen habe (….klar, ich bin der nicht vom Wochenende erzählt sondern davon das sich die Sitestruktur auf TechNet verändert hat…) merkte ich das die Jungs das Script Center noch gar nicht gesehen haben.

    In diesem Sinne hier also für alle diejenigen SharePoint Administratoren welche die Site noch nicht gesehen haben, unter diesem Link findet man ein paar PowerShell Scripts für SharePoint. Aufgeteilt sind sie nach:

    • Backup and Recovery
    • Content Management
    • Deployment and Upgrade
    • Monitoring and Reporting
    • Permission and Security
    • Search Management
    • Service Application Management

    Das Ganze ist als Community aufgebaut, so dass wir alle unsere Scripts dort abgelegen können. In diesem Sinne, surft mal hin und ladet Eure Scripts hoch. So haben wir alle ein bisschen weniger arbeit. Danke!

    Scolab: MS Office 2010 iFilter Pack 32Bit und 64Bit

    Wie immer scheint es, dass ich der letzte bin der gewisse Dinge erfährt. Trotzdem haben mir, bezüglich iFilter für Office 2010, diverse Kollegen beim Nachfragen über IM  geschrieben: „keine Ahnung.“

    Aber da gibt es doch die Filter Central bei den MSDN Blogs. Der letzte Eintrag vor zwei Monaten sagt dann auch, das die iFilter aktualisiert worden sind und in je in einer 32Bit und einer 64Bit Version verfügbar sind. Die beiden Filterpacks enthalten jeweils:

    • Legacy Office Filter (97-2003; .doc, .ppt, .xls)
    • Metro Office Filter (2007, 2010; .docx, .pptx, .xlsx, .docm, .xlsm, .pptm)
    • Zip Filter
    • OneNote filter
    • Visio Filter
    • Publisher Filter
    • Open Document Format Filter

    Also SharePoint Administratoren, aktualisieren ist angesagt.

    Volkan Elveren: Customer Connected Engineering

    Customer Connected Engineering (CCE) refers to the set of practices used by the Microsoft patterns & practices team for engaging directly with our customers and community during planning, development, and release. Instead of attempting to list the set of customer requirements up front, or trying to get meaningful feedback after a big release, CCE is focused on the direct and continuous involvement and contribution of customers throughout the life cycle. By involving our customers in our engineering process, we improve transparency and increase the probability of delivering what is most critical, useful, and relevant to them. We also greatly improve our ability to understand real-world end-to-end scenarios as well as our customers’ (and implicitly our) priorities. By radically shortening the cycles of feedback we also improve our ability to learn, and adapt our products, as we clarify the wants and needs of our customers.

    Download: Customer Connected Engineering (CCE)

    Kai Schneider: Outlook 2010: Wie ich meine PST-Datei verschiebe

    Murhphys Gesetz hat wieder zugeschlagen: Eigentlich wollte ich nur E-Mails abrufen und schwups landet 12.000 x Spam in meinem Posteingang. Kurz darauf meldet Windows, dass Laufwerk C fast voll sei und ich aufräumen solle. Übeltäter sind meine Outlook-Daten, die C mit fast 8 GB verstopfen. Die muss ich nun wie folgt verschieben auf Laufwerk E. [...]


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    faq-o-matic: Die Ultra Lite Touch Installation

    Wie im letzten Artikel erwähnt, können wir uns mit dem Wissen, das wir bis dato gesammelt haben, eine "Ultra Lite Touch Installation" zusammenstellen, bei der nur noch ganz wenige Eingriffe durch den User oder Supportmitarbeiter erfolgen müssen. Dazu passen wir uns die bootstrap.ini und die customsettings.ini soweit an, dass wir nur mit Hilfe des MDT2010 ohne Microsoft System Center Configuration Manager (SCCM) eine quasi Zero Touch Installation bauen können. Dieses Szenario eignet sich für den Small-Business-Bereich bei ca. 30-500 PCs, weil wir so die Kosten von ca. 1200€ pro Lizenz für den Microsoft System Center Configuration Manager plus die benötigten CALs gespart haben.

    Es spielt keine Rolle, ob wir ein Thin, Thick oder Hybrid Image verteilen wollen, wichtig ist nur dass wir ein Image pro Unternehmen haben, um den administrativen Aufwand so gering wie möglich zu halten. In diesem konkreten Beispiel erstellen wir eine bootfähige Deployment DVD die bereits das fertige Image enthält.

    Diese Einstellung funktionieren natürlich auch wenn man von einem Deployment Share aus bootet, nur dann bitte nicht vergessen die bootstrap.ini mit den Netzwerk Anmeldedaten zu bestücken ;-)

    Die customsettings.ini für die Ultra Lite Touch Installation

    [Settings]
    Priority=Default
    Properties=MyCustomProperty

    [Default]
    OSInstall=Y
    _SMSTSOrgName=IPCtec Windows 7 Deployment
    SkipAppsOnUpgrade=YES
    SkipCapture=YES
    SkipAdminPassword=YES
    AdminPassword=kennwort
    SkipProductKey=YES
    SkipDeploymentType=YES
    SkipDomainMembership=YES
    SkipUserData=Yes
    UserDataLocation=NONE
    SkipTaskSequence=YES
    TaskSequenceID=win7 (hier die ID eurer Task Sequence eintragen)
    SkipComputerName=NO
    SkipPackageDisplay=YES
    SkipLocaleSelection=YES
    UILanguage=de-DE
    UserLocale=de-DE
    KeyboardLocale=0407:00000407
    SkipTimeZone=YES
    TimeZone=110
    TimeZoneName=W. Europe Standard Time
    SkipApplications=YES
    Applications001={5e6d9ca1-9d29-490c-b3a9-efb642d949eb}
    Applications002={783d6cb7-802e-4ed6-ac7d-6df9db7fc71d}
    SkipBitLocker=YES
    SkipSummary=YES

    Die bootstrap.ini für die Ultra Lite Touch Installation

    [Settings]
    Priority=Default

    [Default]
    SkipBDDWelcome=YES

    Mit diesen Einstellungen braucht man lediglich die den Computernamen zu von Hand einzutragen, der Rest läuft automatisch wie von Geisterhand ;-)

    Noch eine kleine Anmerkung:

    Applications001={5e6d9ca1-9d29-490c-b3a9-efb642d949eb}
    Applications002={783d6cb7-802e-4ed6-ac7d-6df9db7fc71d}

    Hier müssen natürlich die GUIDs der Software eingetragen werde,n die man mit verteilen möchte. Alternativ dazu kann man auch ein Software Package erstellen und dies in der Task Sequence verteilen lassen.

    Diese Konfiguration funktioniert auch bei einer Installation aus einem  einem Deployment Share über das Netzwerk und nicht nur von DVD.

    Noch mehr Tips und Tricks zum Thema Windows 7 Deployment unter http://www.eyeonwin.de, dem MDT 2010 und Windows 7 Deployment Blog :-)

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    Scolab: InfoPath Formular mit Inline Code läuft nicht als SharePoint Sandboxed Solution

    Mein Kollege Stefan Gohr hat mich auf eine kniffliges Problem im Zusammenhang mit InfoPath und SharePoint Server 2010 aufmerksam gemacht. Er war kürzlich in einem SharePoint 2010 Projekt tätig, in dem Prozessketten mit InfoPath 2010 und Forms Services abgebildet werden sollen. Die Formulare hatten Inline Code und wurden beim Publizieren als „Sandbox Solution“ veröffentlicht. Sobald Code in den Formularen eingebettet war, liefen die Formulare nicht mehr im Browser und es kam beim Publizieren zu leicht unlogischen Fehlermeldungen.

    Dies obwohl der Sandboxed Code Service auf dem SharePoint Server läuft.

    Des Rätsels Lösung liegt wie so oft bei der SharePoint Konfiguration und in der Umgebung der Farm. Die Entwicklungsmaschine war gleichzeitig Domaincontroller (VM). In diesem Fall müssen aber zuerst ein paar Registry Keys neu berechtigt werden. Nach dem Berechtigen der Registry Keys und einem IIS-Reset liessen sich InfoPath Formulare mit Inline Code dann problemlos veröffentlichen und als Webseite anzeigen. Dass dies ein Problem ist, ist auch Microsoft bekannt. Ein entsprechender Knowledge Base Artikel mit den betroffenen Registry Keys ist online verfügbar.

    Stefan Gohr meinte: „Das Problem hat mich viel Zeit und viele graue Haare gekostet, daher gehe ich erst mal zwei Wochen in die Ferien!“ Nun, dann sagen wir danke für Deinen Tipp und danke dass wir keine grauen Haare bekommen und trotzdem in die Ferien können.

    faq-o-matic: Seminar: Hyper-V sicher und sauber

    iX-KonferenzIm September und Oktober 2010 werde ich für heise Events an drei Terminen einen Workshop zu Hyper-V halten. Titel: “Hyper-V sicher und sauber – Microsofts Virtualisierung professionell einsetzen”. Im Mittelpunkt stehen Sicherheit und Zuverlässigkeit beim Betrieb virtueller Serverumgebungen mit Hyper-V. Aus der Ankündigung:

    Microsoft hat sich mit Hyper-V 2.0 als dritter Anbieter für ernst zu nehmende Server-Virtualisierung neben VMware und Citrix XenServer etabliert. Doch obwohl außen "Windows" draufsteht, braucht die Lösung einige Sorgfalt, damit sie die Anforderungen der Anwender erfüllt und Angriffen widersteht.

    Der Workshop beleuchtet Fragen der Sicherheit in der Einrichtung und dem Betrieb virtueller Umgebungen mit Windows Server 2008 R2, gibt Hinweise für das Projektdesign zur Einführung von Virtualisierung und vermittelt Praxiserfahrungen im Umgang mit Hyper-V 2.0.

    Die Termine:

    • 15. September 2010, Hamburg
    • 29. September 2010, Köln
    • 06. Oktober 2010, Stuttgart

    Folgende Agenda plane ich für den Workshop ein:

    • Hyper-V und Sicherheit: Was viele übersehen
      • Innen, außen und irgendwo dazwischen: VMs und Netzwerke
      • Sandboxes sind keine Spielplätze: Sicherheit erfordert Disziplin
      • Klone und Zombies: „Bad Guys“ selbst gemacht
    • Prüfen und planen: Damit das Projekt gelingt
      • Warum virtualisieren wir eigentlich?
      • Mythen und Irrtümer erkennen
      • Der virtuelle Server: Neu oder gebraucht?
      • Hinter der Fassade: Komplexe IT
    • Sizing und Setup: Darf’s etwas mehr sein?
      • Hyper-V-Sizing: Grundlagen
      • Speicher und Netzwerk passend ausbauen
      • Clustering: Im Dutzend billiger
      • Werkzeugkoffer: Den Betrieb im Griff

    Nähere Daten und die Anmeldung finden sich bei der iX:

    [iX-Konferenz: Hyper-V sicher und sauber]
    http://www.ix-konferenz.de/konf.php?konferenzid=106

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      Das Service Pack 1 für Windows Server 2008 R2 ist...

    Torsten Meringer [vNext]: v.Next Beta1 auf vhd

    Wer sich gerne die Beta1 von ConfigMgr v.Next anschauen möchte, aber keine Lust Zeit hat, die Installation selbst durchzuführen, der kann sich unter http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=en&FamilyID=1b23c540-9b9f-4d41-a05d-d4b216061957 eine fertige vhd herunterladen.

    Volkan Elveren: Windows Live Essentials Beta nun auch in Deutsch verfügbar!

    Download: http://explore.live.com/windows-live-essentials-beta

    Michel Lüscher [MS]: Prozessoren und deren Herausforderungen mit Hyper-V

    Prozessoren und deren Funktionen sind ein wichtiger Bestanteil für die Server Virtualisierung. In einem älteren Artikel (Hyper-V CPU Anforderungen) wurde bereits detailliert beschrieben, welche Funktionen Hyper-V voraussetzt und wie diese aktiviert werden können. Anders als bei Memory findet bei Prozessoren generell ein over-commit statt. Das heisst es werden den Virtual Machines mehr Ressourcen zugewiesen, als [...]

    faq-o-matic: Exchange 2010: Probleme mit Update Rollup 4

    Bereits bei mehreren Kunden ist es vorgekommen, dass das Update Rollup 4 für Exchange 2010 nicht korrekt installiert wurde. Bei anderen scheint es erfolgreich zu sein, aber hinterher ist Exchange nicht mehr erreichbar …

    Tatsächlich scheint es so zu sein, dass das Update die Exchange-Dienste nicht nur beendet, sondern gleich deaktiviert. In manchen Situationen bricht das Update dann ab, bevor es die Dienste wieder einschaltet. Meistens hilft es hier, die Dienste manuell wieder zu aktivieren und zu starten.

    Einige Kunden berichten, dass ein erneuter, manueller Installationsversuch des Update Rollup 4 erfolgreich verlief. Ein weiteres Problem: In einzelnen Fällen bietet Windows Update bzw. WSUS nach der erfolgreichen Installation des Update Rollup 4 plötzlich das Update Rollup 3 wieder zur Installation an.

    Tatsächliche Problemlösungen sind hierzu bislang nicht bekannt. Allerdings bringt Exchange ein PowerShell-Skript mit, das die Konfiguration der Dienste wiederherstellt: "servicecontrol.ps1 afterpatch". Das Skript befindet sich im Ordner \scripts des Exchange-Programmverzeichnisses.*

    Es gibt im Internet einige Hinweise auf Abhilfe im Detail; hier ein interessanter (aus den Kommentaren zu http://msexchangeteam.com/archive/2010/06/17/455191.aspx):

    Steen Kirkby said:

    In my case OWA also got broken and it left all services disabled.
    Solved it with:
    Change all "Microsoft Exchange…." services back to Automatic Startup
    (Microsoft Exchange POP3, IMAP4, Monitoring and Server Extension for Windows Server Backup are set to manual by default – you might want to keep them that way)
    Change the following (non-"Microsoft Exchange") services back to Automatic Startup:
    - IIS Admin Service
    - Microsoft Search  (Exchange)
    - Remote Registry
    - Windows Management Instrumentation
    - World Wide Web Publishing Service
    That got me up and running with UM, mail flow and Outlook clients connected, but OWA was still broken with the following symptoms:
    When simply applying the Update Rollup 4 for Exchange 2010, you might end up with a blank logon screen at your CAS servers when you want to reach OWA.
    When opening up the details of the error message, the following text is shown:
    Message: Syntax error
    Line: 1
    Char: 1
    Code: 0
    URI: https://localhost/owa/14.0.702.0/scripts/premium/flogon.js
    How to solve it?
    Stop all "Microsoft Exchange…"
    (In my case also: Backup Exec and Symantec Mail Security for Exchange)
    Start an Administrative Exchange Management Shell
    Type ii Exchange2010-KB982639-x64-en.msp
    Close the Exchange Management Shell and finish the patch.

    * Danke für den Hinweis an Wolfgang Sauer!

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    TechNet Austria [MS]: Next Generation Small Business Server Aurora – Preview verfügbar

    Der neue Small Business Server, Codename Aurora wird seit kurzem auf der Microsoft Connect Website in einer Public Preview zum Download angeboten. Für alle Fans des Small Business Servers kommt mit “Aurora” eine neue Generation dieser unglaublich bewährten und bei vielen Kunden in Österreich erfolgreich eingesetzten all-in-one Server Lösung zu.

    image

    Sie können sich ab sofort im Beta Program anmelden und damit den neuen Server testen:

    • Testen der letzten Beta-Software.
    • Bug-Reports übermitteln.
    • Ideen und Empfehlungen zur Produktverbesserung abgeben.
    • Im Windows Small Business Server Forum teilnehmen.

    Seit wann sind Sie dabei – bzw. anders gefragt: wer kann sich noch an den Backoffice Server 4.5 erinnern?

    Übrigens wird es 2 Versionen im Beta Programm geben:

    • Windows Small Business Server Code Name “Aurora”
    • Windows Small Business Server 7

    Was bietet Aurora?

    image

    Mit Aurora wird der Small Business Server kein reiner On-Premise Server mehr sein. Damit haben Sie die Möglichkeit, den SBS gemeinsam mit der Cloud Lösung BPOS zu nutzen. Aurora richtet sich an Kunden mit weniger als 25 Usern, die bisher vielleicht ein peer-to-peer Netzwerk genutzt haben, sich aber zukünftig auf eine Serverlösung verlassen wollen. Mit Aurora besitzen Sie eine gesicherte Serverumgebung, Sie können ebenfalls Ihre Clients direkt sichern.

    Aurora verbindet Ihre On-Premise Lösung mit der Cloud – eine Integration mit den Microsoft Online Services ist enthalten. Damit kann Ihr Business mit Ihnen wachsen, kostengünstig, effizient und sicher.

    image

    Windows Small Business Server Code Name Aurora (soviel Zeit muss sein, oder sollte ich es abkürzen in WSBSCNA?) basiert auf Windows Server 2008 R2. Für Entwickler steht übrigens ein eigenes SDK zur Verfügung, um Erweiterungen für Aurora zu implementieren. Hier geht es zur (englischen) Broschüre.

    Was bietet Windows Small Business Server 7?

    image

    Hier wird der gesamte Server on-premise angeboten, d.h. auch Ihre E-Mail Lösung wird mit Microsoft Exchange abgebildet. SBS7 unterstützt bis zu 75 Clients. Mehr Infos in dieser (englischen) Broschüre. In dieser Lösung sind Exchange 2010, SharePoint Foundation 2010 (hier sind auch die Office WebApps inkludiert) und Windows Update Services enthalten.

    image

    Beide Versionen werden ab Ende August im Beta Programm verfügbar sein, Aurora können Sie bereits heute testen! Viel Spaß und wir freuen uns auf Ihr Feedback!



    Torsten Meringer: smsts.log

    Das wichtigste Log für Troubleshooting beim Operating System Deployment (OSD) mit ConfigMgr ist das smsts.log.
    Dieses ist aber leider – je nach Situation – an unterschiedlichen Stellen zu finden:

    - X:\windows\temp\smstslog\smsts.log: Boot von WindowsPE / vor dem Formatieren der HDD
    - C:\_SMSTaskSequence\logs\smstslog\smsts.log: smsts.log wird nach dem Formatieren der HDD dorthin kopiert
    - C:\_SMSTaskSequence\logs\smstslog\smsts.log: Ziel-OS bereits vorhanden, aber ConfigMgr-Client noch nicht installiert
    - %windir%\system32\ccm\logs\smstslog\smsts.log: Ziel-OS bereits vorhanden, ConfigMgr-Client jedoch schon installiert
    - %windir%\system32\ccm\logs\smsts.log: nach der Ausführung des Tasksequenz

    (Vorausgesetzt es wurde kein abweichender Installations-Pfad angegeben. Bei x64 Betriebssystemen befindet sich der Client in %windir%\SysWoW64\ccm).

    Kai Schneider: Das Outlook-Archiv

    Outlook 2010: Den Inhalt der Zwischenablage zeitsparend per E-Mail versenden Ich gehe fremd: Demnächst bei video2brain “Outlook 2010–Das Video” Outlook 2010: Wie ich meine OST-Datei verschiebe Outlook 2010: Wie ich meine PST-Datei verschiebe Ist Outlook 2010 ein Routenplaner? Outlook-Vorlagen blitzschnell nutzen per Sprungliste Zeit sparen bei Alltagsaufgaben: Vorlagen auch in Outlook Nie wieder E-Mails vom [...]


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    IT Pro Schweiz [MS]: Besuchen Sie uns und den Communications Server “14” am InfoNet Day 2010

    Fundierter Know-how Transfer, Best Practice Ansätze, aktuelle Fallstudien aus Kundenprojekten, sowie Erfahrungsaustausch untereinander - dies alles und noch viel mehr wird am InfoNet Day 2010 geboten.

    Das Tagungsprogramm

    • Microsoft Office Communication Server 2010 <Launched>
    • Neuigkeiten von der Microsoft TechEd Europe
    • Exchange 2010 Servicepack 1 <Unleashed>
    • High-Definition Video auf dem Desktop
    • Windows Phone 7 vs. iPhone vs. BlackBerry
    • Parallel Track1:
    • Von der Server- zur Serviceorientierung
    • SharePoint Server 2010 in der Praxis
    • Microsoft Windows 7 - Deployment Best Practices
    • Parallel Track2:
    • Exchange Server 2010 - Migration Best Practices
    • Exchange Server 2010 - Storage Design 1x1
    • Exchange Server 2010 - High Availability <Deep Dive>

    Ask the Experts & bayrisches Apéro
    Diesmal mit TechEd Speaker Scott Schnoll, Principal Technical Writer Exchange Team Microsoft Redmond, sowie den Referenten unserer Lösungspartner ADVIS, CLAVIS, Getronics, Microsoft, TANDBERG & Wagner!

    InfoNet Day Flyer & Anmeldung
    Den Flyer mit den detaillierten Angaben haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt. Weiter zur Anmeldung geht es hier. Wir freuen uns auf Sie!

    Ersetzen Sie auf der Anmeldeseite unter Partner das uc4you mit MICROSOFT. Danke!

    faq-o-matic: Festplatte fast voll? Per Skript Warnung verschicken

    Als Administrator weiß man doch lieber vor den Nutzern, wenn etwas nicht mehr funktioniert. Noch besser ist natürlich, wenn man aufgrund einer rechtzeitigen Information ein sich androhendes Unheil abwenden kann. Und solange man noch einen funktionierenden E-Mail-Server hat, bietet sich dieser doch als Informant an.

    Ein Problem hier ist meist das Fehlen von Überwachungstools, deren Konfiguration auf das zu überwachende Objekt oder die Wahl der richtigen Informationsweitergabe. Ein Eintrag in einem Logfile nützt mir beispielsweise nichts, wenn ich immer wieder mal nicht rechtzeitig reinschaue. Außerdem nutze ich als Admin doch lieber Automatismen, die mir einiges abnehmen.

    Ein wiederkehrendes Thema ist das Volllaufen von Festplatten, ganz besonders gerne auch derjenigen, die Transaktionsprotokolle von Datenbanken beherbergen. Erscheint dann die Meldung „Kein Platz mehr auf Laufwerk X:“ zusammen mit „Übrigens, die Datenbanken sind deswegen auch angehalten worden“, ist das besonders ärgerlich.

    Unter Windows (ab Windows 2003) kann mit einem VBSkript eine Kontrolle und Info erfolgen. Das Skript könnte über einen Task (zum Beispiel unter Windows Server 2008 R2 über die Aufgabenplanungsbibliothek einzurichten) regelmäßig gestartet werden und beim Unterschreiten einer Grenze per E-Mail warnen.

    Aufbau des Skriptes

    Nach der Definition von Konstanten zur besseren Auswahl beim Zusammenstellen der CDO-Nachricht werden über Variablen die Grenze und die Daten für den E-Mail-Aufbau festgelegt. Über die Funktion „Platzkontrolle“ können dann Laufwerke auf noch freien Speicherplatz geprüft und zuletzt mit Hilfe der Prozedur „CDOmail“ eine E-Mail verschickt werden. (Möchtet ihr die Funktion oder die Prozedur in anderen Skripten verwenden, so wären die von mir zur besseren Übersicht am Skriptanfang definierten dazugehörigen Variablen und Konstanten „mitzunehmen“.)

    Die Idee zur CDOmail habe ich von http://www.msxfaq.de/code/sendcdomail.htm und Infos von http://www.paulsadowski.com/wsh/cdo.htm

    Das VBSkript

    1. Option explicit
    2.  
    3. Dim strIPdesSMTP, strBetreff, strAn, strAbsender, strAnhang, strBenutzer, strPasswort
    4. Dim intGrenze, kritisch, strText
    5. Dim fso, oDrive, strPlatz, vglGrenze
    6. Dim oMessage
    7.  
    8. 'Wo soll die E-Mail angeliefert werden?
    9. Const cdoSendUsingPickup = 1 '…im Pickup-Verzeichnis des auf dem skriptausführenden Server laufenden SMTP-Dienstes
    10. Const cdoSendUsingPort = 2 '…an einen SMTP-Server im Netzwerk
    11.  
    12. 'Wie soll sich am SMTP-Server authentifiziert werden?
    13. Const cdoAnonymous = 0 'keine Authentifizierung erforderlich am SMTP-Server
    14. Const cdoBasic = 1 'dann muss strBenutzer und strPasswort angegeben werden
    15. Const cdoNTLM = 2 'der das Skript ausführende Benutzer wird zur Anmeldung am SMTP-Server benutzt
    16.  
    17.  
    18. strIPdesSMTP = "10.10.10.10" 'IP des SMTP-Servers eintragen
    19. strBetreff= "Hier steht der Betreff"
    20. strAn = "empf1@dom.de;empf2@dom.de"
    21. strAbsender = "abs@dom.de"
    22. strAnhang = "" 'Eventuell eine Datei mit vollständigem Pfad angeben
    23.  
    24. 'für den Fall der Klartext-Authentifizierung (cdoBasic)
    25. strBenutzer = "Domäne\username"
    26. strPasswort = "geheim" ' Achtung: Wird hier ein Passwort benutzt, sollte das VB-Skript verschlüsselt werden
    27.       
    28. 'Bei Unterschreiten welcher Grenze soll eine E-Mail versandt werden?
    29. intGrenze = 2048 'in MB
    30.  
    31. kritisch = "Nein" 'Wird bei Unterschreiten der Grenze durch die Funktion Platzkontrolle auf Ja gesetzt
    32.  
    33. strText = "Noch vorhandener Platz auf den Laufwerken:" & vbcrlf
    34. strText = strText & Platzkontrolle("C:\",intGrenze) & vbCrLf
    35. strText = strText & Platzkontrolle("D:\",intGrenze) & vbcrlf
    36. 'Weitere Laufwerke prüfen? => Kommentarzeichen der nächsten beiden Zeilen entfernen
    37. 'strText = strText & Platzkontrolle("E:\",intGrenze) & vbcrlf
    38. 'strText = strText & Platzkontrolle("F:\",intGrenze) & vbcrlf
    39.  
    40. If kritisch = "Ja" Then
    41.   CDOmail strBetreff, strAbsender, strAn, strText, strAnhang
    42. End if
    43.  
    44. Function Platzkontrolle(sLW,sLW_Warngrenze)
    45.  
    46. Set fso = CreateObject("Scripting.FileSystemObject")
    47.   Set oDrive = fso.getdrive(sLW)
    48.   strPlatz = oDrive.freespace
    49.   strPlatz = FormatNumber (strPlatz/1024^2,2)
    50.   vglGrenze = FormatNumber (sLW_Warngrenze,2)
    51.   If abs(vglGrenze)>abs(strPlatz) Then
    52.     kritisch = "Ja"
    53.     Platzkontrolle = "ACHTUNG: Auf " & sLW & " wurde die " & vglGrenze & " MB Grenze unterschritten. Noch " & strPlatz & " MB frei"
    54.   Else
    55.     Platzkontrolle = sLW & "OK. Noch " & strPlatz & " MB frei"
    56.   End if
    57.  
    58. Set oDrive = nothing
    59. Set fso = nothing
    60.  
    61. End Function
    62.  
    63.  
    64. Sub CDOmail(fBetreff,fAbs,fAn,fText,fAnhang)
    65.   Set oMessage = CreateObject("CDO.Message")
    66.  'Erzeugung der Nachricht
    67.   With oMessage
    68.     .Subject = fBetreff
    69.     .From = fAbs
    70.     .To = fAn
    71.     .TextBody = fText
    72.     If fAnhang<>"" Then
    73.       oMessage.AddAttachment fAnhang
    74.     End If
    75.     'Server Verbindungsdaten
    76.     .Configuration.Fields.Item ("http://schemas.microsoft.com/cdo/configuration/sendusing") = cdoSendUsingPort
    77.     .Configuration.Fields.Item ("http://schemas.microsoft.com/cdo/configuration/smtpserver") = strIPdesSMTP
    78.     .Configuration.Fields.Item ("http://schemas.microsoft.com/cdo/configuration/smtpauthenticate") = cdoNTLM
    79.     'Wird cdoBasic benutzt, die beiden folgenden Zeilen aktivieren
    80.     '.Configuration.Fields.Item ("http://schemas.microsoft.com/cdo/configuration/sendusername") = strBenutzer
    81.     '.Configuration.Fields.Item ("http://schemas.microsoft.com/cdo/configuration/sendpassword") = strPasswort
    82.     .Configuration.Fields.Update
    83.     .send
    84.   End With
    85.  
    86.   Set oMessage = nothing  
    87.  
    88. End Sub
    89.  

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