Zur Zeit bin ich im Urlaub. Deshalb schreibe ich zur Zeit keine Beiträge für Euch und bin auch per E-Mail nicht zu erreichen. Viele Grüße Arnd Rößner

Ende Mai hatte ich euch ja den letzten Statusbericht zum Buch gegeben.
Inzwischen hat sich natürlich einiges getan. Das Buch ist mehrfach korrigiert worden (ja, auch wir produzieren Rechtschreibfehler, die wir selber trotz zigmaligem Durchlesen nicht selber finden und Word markiert auch nicht alles) und sämtliche offenen Fragen wurden zwischen Lektor, Verlag und uns geklärt. Leider dauerte alles etwas länger als von uns geplant, aber die gute Nachricht ist: Das Buch wird in diesen Tagen von der Druckerei gedruckt!
Ich gehe davon aus, dass wir zum Forefront User Group Treffen am 16. September mindestens ein Exemplar zur Verfügung haben!
Vorbestellungen sind natürlich bei jedem Buchhändler möglich.
Hier die Details zum Buch:
Microsoft Forefront Threat Management Gateway 2010 - Das Handbuch (Microsoft Press)
908 Seiten (Hardcover)
Best.Nr.: MS-5127
ISBN-10: 3-86645-127-X
ISBN-13: 978-3-86645-127-8
Viele Grüße
Dieter
--
Dieter Rauscher
MVP Forefront
Das nächste Treffen der Forefront User Group findet am Donnerstag, 16. September 2010 in Unterschleißheim statt.
Wir werden uns an diesem Abend schwerpunktmäßig mit FIM und VPN-Q beschäftigen.
Weitere Informationen zur Agenda gibt es hier.
Bitte beachtet das geänderte Anmeldeverfahren! Anmeldung bitte nur über Xing. Wer noch kein Mitglied der Xing-Gruppe Forefront User Group ist, bitte anmelden und ihr bekommt von mir die Einladung zugeschickt, auf die ihr dann antworten könnt. Danke!
Wie immer freuen wir uns über zahlreiche Anmeldungen. Damit wir besser planen können, meldet euch bitte bis spätestens 13. September an. Bis zu dem Zeitpunkt muss ich die Teilnehmeranzahl für die Snacks und Getränke melden. Danke.
Viele Grüße
Dieter
--
Dieter Rauscher
MVP Forefront

Alles, was Sie über die neusten Microsoft Web-Technologien wissen müssen.
26. Oktober 2010, Swissôtel Zürich
Bereits zum dritten Mal findet dieses Jahr Microsofts beliebte Webtechnologie-Konferenz SHAPE statt.
Die Konferenz gibt Ihnen in einem Tag einen Überblick über alle wichtigen Microsoft Web- und Cloud-Technologien und spricht neben Software-Designern, -Architekten und –Entwicklern neu auch IT Professionals an.
Der Vormittag wird im Plenum abgehalten und deckt alle Neuheiten und aktuellen Schlüsselthemen zum Thema Internet ab: Cloud Computing, HTML 5, Rich Internet Applications, Web Technologien für Professionals und Hobbyists sowie topaktuell das neue Windows Phone 7.
Nach dem Mittagessen wird auch dieses Jahr wieder der Best of Swiss Silverlight Award verliehen. Danach teilt sich das Nachmittagsprogramm auf in vier Tracks zu den Fokus-Themen Web, Phone, Cloud und Designers.
Die Anmeldung zur Veranstaltung wird ab Ende September aufgeschaltet sein, schauen Sie also dann noch einmal vorbei. Wir freuen uns bereits auf Sie!
http://www.microsoft.ch/shape
Heute hatte ich einen sehr angenehmen und überaus produktiven Conference Call mit
meinem MVP Lead Katrin Letzel. Zusammen mit Hannah, Annabelle und Lars
Keller haben wir besprochen, was wir von der Partnerkonferenz
als Blogger berichten werden. Schnell waren die Themen lokalisiert und abgestimmt.
Was werden wir machen. Es wird Interviews und Berichte aus und über die Sessions geben,
damit man sich etwas mehr unter der Partnerkonferenz vorstellen kann. Für mich habe
ich Themen zum Bereich Windows Phone 7 und Cloud rausgesucht.
Das Outfit ist bereits klar. Wenn – dann, aber seht selbst.
Zur Erinnerung eine Impression einer vergangenen Partnerkonferenz :-)
Wie ich gesagt habe. Das Outfit steht ;-)
Vor einigen Wochen wurde im Artikel “Hyper-V und Diskeeper V-locity, eine optimale Ergänzung” die Defragmentierungs-Lösung für Hyper-V vorgestellt. Das Interesse an V-locity ist riesig, daher folgt nun ein How-To zur Installation von Diskeeper V-locity in einer Hyper-V Infrastruktur. Da die Möglichkeiten der V-locity Konsole zur Analyse und Berichte sehr begrenzt sind, wird zudem die Management [...]
Mit insgesamt fünf Veranstaltungen geht der MSDN TechTalk im Oktober wieder auf Deutschland-Tour. Bei der kostenlosen Roadshow informiert MSDN-Berater Tom Wendel diesmal über Windows Phone 7 und die vielfältigen Möglichkeiten, die sich auf Basis der neuen Anwendungsplattform aus .NET, Silverlight und XNA damit für Entwickler bieten. Für alle, die den Juni TechTalk verpasst haben, ist dies eine gute Gelegenheit, Windows Phone einmal in Live-Demos ganz aus der Nähe zu erleben und dabei vor allem die aktuellste Version der Developer Tools ausführlich kennenzulernen. Gleich anmelden!
Software-Projekte mit oder ohne Visual Studio können ungeahnte Dimensionen und Komplexität annehmen. Besonders, wenn Datenbanken mit im Spiel sind, die verteilt werden müssen. Ein spizielles Ranger Team aus Microsoft Mitarbeitern und MVPs hat sich zur Aufgabe gemacht, den Umgang mit Datenbanken zu erleichtern. Herausgekommen ist der Visual Studio 2010 Database Guide. Dieser fokusiert auf folgende Themengebiete:
- Solution + Project Management
- Source Code Control + Configuration Management
- Integrating External Changes with the Project System
- Build + Deployment Automation with Visual Studio Database Projects
- Database Testing + Deployment Verification
Dieses Release enthält Richtlinien, Anwendungsszenarien, Hands-On Labs, und “Lessons learned from real world engagements” sowie Community Diskussionen. Das Ziel ist es, mehr auf Beispiele einzugehen, die jedermann sofort gebrauchen kann als Produkt Features in Tiefe zu erklären..
…ist seit einigen Tagen bei Trendmicro verfügbar, derzeit aber nur in der englischen Version. Die deutsche Version ist sicher in einigen Wochen ebenfalls verfügbar.
Update von 10.0 sollte sicher erfahrungsgemäß ganz einfach sein, hatte aber bei mir ein paar kleine Tücken: Die Installation beginnt erst, wenn auf der Systemplatte mind. 2,5 GB frei sind. Das lässt sich sicher organisieren, nur dann während der Installation macht die Setup-Routine drauf aufmerksam, dass nun noch weitere 10 GB auf irgendeiner lokalen Platte benötigt werden, wenn dies nicht ist, wird die Installation abgebrochen.
Damit war dann meine virtuelle Maschine überfordert, die Plattenkapazität zu erhöhen, war mir an der Stelle zu umständlich. Also Neuinstallation des Officescan-Servers auf einer Win2008-Maschine, die noch genug Platz hatte. Installation völlig problemlos, interessant war allerdings, dass die Auswahl des IIS ausgegraut war und nur noch Apache angeboten wurde [EDIT: Kommt davon, wenn der IIS bei Win2008 standardmäßig nicht installiert ist]. Während noch bei der 10.0 wahlweise SSL zur zusätzlichen Sicherheit angeboten wurde, ist dies jetzt die alleinige Möglichkeit der Kommunikation. Der Apache scheint das auch problemlos zu verkraften.
Anschließend die Clients über das Logon-Script umgezogen auf den neuen Server, SmartScan aktiviert (endlich völlig problemlos) und die Sache läuft wieder.
So schnell und unproblematisch habe ich noch nie einen Officescan-Server auf eine neue Version hochgezogen!
Ab dem 21. September 2010 macht in sechs deutschen Städten die Veranstaltungsreihe Microsoft Techday Station, diesmal mit dem Thema Der optimierte Desktop. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern Citrix und Intel gibt Microsoft dabei IT-Führungskräften, technischen Entscheider sowie Administratoren einen Überblick, wie sich im Rahmen der IT-Infrastruktur das Potential einer Desktop-Optimierung erkennen und erschließen lässt. Alleine Windows Intune ist für mich persönlich so interessant, dass ich wohl meinen Kollegen Lars beschwatzen muss, dass er mich zu dem Event einlädt. Vor einigen Wochen noch habe ich in den USA von Kollegen Einblicke in Windows Intune bekommen und bin seit dem richtig auf einem kleinen Trip. Wer es noch nicht kennt, Intune ist... [... mehr in diesem Blogeintrag auf Giza-Blog.de]
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Miss Schweiz Kandidaten aus nächster Nähe...

http://www.glanzundgloria.sf.tv/Nachrichten/Schweiz/Miss-Schweiz
Mit Windows Server 2008 R2 ist es unglaublich einfach geworden, einen Cluster einzurichten. Das hat aber auch seine Schattenseiten, denn so mancher Admin klickt sich viel zu schnell durch, freut sich über den (scheinbar) funktionierenden Cluster – und hat dann doch etwas Wichtiges übersehen. Dazu zählt erstaunlich oft die Cluster-IP-Adresse, also diejenige, mit der man sich zur Administration des gesamten Clusters verbinden muss. Tatsächlich gestattet es der Assistent, einfach gar keine Adresse zuzuweisen …
Natürlich kann man diese Adresse nachträglich ändern, nur leider ist der Weg dahin etwas versteckt. Man öffnet dazu im Server-Manager (oder im Cluster-Manager) den Eintrag des Clusters. Im mittleren Teil des Fensters recht weit unten findet sich dann der Eintrag “Hauptressourcen des Clusters” (im Original: “Cluster Core Resources”). Er ist zugeklappt und daher leicht zu übersehen.

Man öffne ihn und die darunter liegenden Einträge – und siehe da, dort ist die Cluster-IP-Adresse. Nachdem man die korrekte Adresse und Netzwerkverbindung zugewiesen hat, starte man alle Clusterknoten einmal neu. Abschließend vergewissere man sich, dass IP-Adresse und Name korrekt in DNS eingetragen sind und dass alle administrativen Arbeiten funktionieren.

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Microsoft SharePoint wird in vielen Unternehmen als Plattform für Zusammenarbeit und Informationsaustausch genutzt. Gleichzeitig bietet SharePoint bereits seit MOSS 2007 unzählige Möglichkeiten der Anpassung und Erweiterung: .NET Code, ASP.NET-Controls, WebParts, Site Templates, Content Types usw. So wird SharePoint bereits heute in vielen Unternehmen als Applikationsplattform für individuelle Geschäftsanwendungen eingesetzt.
SharePoint 2010 bietet Ihnen nun viele Neuerungen, die das Arbeiten auf dieser Plattform signifikant optimieren.
SharePoint 2010 zeichnet sich durch ein neues Developer Dashboard aus, das die Entwicklung wesentlich vereinfacht und produktiver macht, natürlich immer im Zusammenspiel mit Visual Studio 2010. Microsofts Application Lifecycle Management Tool bietet zahlreiche Projektvorlagen für z.B. List- oder Site Definitions und Workflows.
Während der ganztägigen Veranstaltung erleben Sie zahlreiche Live Demos, die sich unter anderem den Themen Qualitätssteigerung durch tägliche Builds, Fehlerminimierung in den Aufgaben sowie verbesserte Planbarkeit durch Transparenzerhöhung in Ihren SharePoint Projekten widmen.
Für Fragen und Diskussionen bietet die interaktive Veranstaltung viel Raum.
Melden Sie sich und zwei weitere Kollegen gleich für einen Termin in Ihrer Nähe an! Die Teilnehmerplätze sind begrenzt.
· 29.09.2010 - Hamburg
· 20.10.2010 - Köln
· 04.11.2010 - München
· 07.12.2010 – Bad Homburg
Die Übersicht über die Agenda sowie die Möglichkeit zur online-Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungswebseite www.msdn-online.de/go/mossinfodays
Visual Studio 2010 ist seit dem 12. April offiziell verfügbar und bringt sehr viele Neuerungen mit sich, sowohl produktseitig als auch im Lizenzbereich, die Ihnen in der ganztägigen Informationsveranstaltung erläutert und veranschaulicht werden.
In der Produktentwicklung wurden die Schwerpunkte vor allem auf die Themen Testing und Architektur gelegt, was sich in den neuen Tools widerspiegelt. Features wie Testautomatisierung, IntelliTrace sowie Architekturvalidierung und –visualisierung sind nur wenige Beispiele für erfolgreiches Application Lifecycle Management. Auch bereits vorhandene Tools und Features sind optimiert worden, sodass die Zusammenarbeit in großen wie auch verteilten Teams weiterhin vereinfacht wird.
Ich möchte Sie daher herzlich zu der ganztägigen Veranstaltung rund um Visual Studio 2010 einladen, die sich anhand zahlreicher Live Demos, unter anderem mit Qualitätssteigerung durch reproduzierbare Fehler, Fehlerminimierung in den Aufgaben sowie verbesserte Planbarkeit durch Transparenzerhöhung in Ihren Projekten beschäftigt. Erleben Sie Visual Studio 2010 live und praxisbezogen!
Für Fragen und Diskussionen bietet die interaktive Veranstaltung viel Raum.
Melden Sie sich gleich für einen Termin in Ihrer Nähe an! Die Teilnehmerplätze sind begrenzt.
· 14.09.2010 - München
· 21.09.2010 - Bad Homburg
· 05.10.2010 - Böblingen
Die Möglichkeit zur online-Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungswebseite www.msdn-online.de/infodays
Ja, wir haben schon unser erste Ziel erreicht! Das Windows Phone 7-Betriebssystem ist jetzt fertig (RTM'ed) und würde an unseren Hardware-Partnern übergeben worden so dass Sie es auf Ihre Geräte vorinstallieren können.
Mehr information: http://windowsteamblog.com/windows_phone/b/windowsphone/archive/2010/09/01/windows-phone-7-released-to-manufacturing.aspx
http://www.windowsphone7.com/
Irgendwie ist es an mir vorüber gegangen, aber Microsoft hat das kostenlose und wirklich leicht zu bedienendes Tool Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) in einer neuen Version veröffentlicht (Version 2.2).
Mit dem kostenfrei erhältlichen Sicherheitsprogramm von Microsoft kann man den Sicherheitsstatus seines Computers (sei es ein einzelner Client-PC oder ein Web- / Server in Bezug auf die Sicherheitsempfehlungen von Microsoft hin überprüfen. Außerdem bietet es Hilfestellung und direkte Anleitungen für die Behebung von Sicherheitsproblemen.
Ich glaube viel einfacher können Sie Ihre bekannte Fehler bei der Sicherheitskonfiguration und fehlende Sicherheitsupdates auf Ihren Computersystemen nicht erkennen.
MBSA 2.2 ist die aktuelle Version des kostenlosen Microsoft-Tools zur Überprüfung der Sicherheitsrisikobewertung für Administratoren, Sicherheitsprüfer und IT-Professionals.
Neben einer weiterführenden und zukünftigen sichergestellten Unterstützung für Windows 7 und Windows Server 2008 R2, gibt es folgende Neuerungen zu vermelden... [... mehr in diesem Blogeintrag auf Giza-Blog.de]
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Heute ist die Version 1.0.1 fertig geworden, downloadbar als 4-Wochen Trial oder zum Update für lizensierte Benutzer unter
http://www.sh-erfurt.de/download/download.htm
Beschreibung: Erfassung aller OMC-LogFiles von Officemaster (ferrari electronic AG) in einer SQLDatenbank (MS-SQLServer, MSDE, SQLExpress) zur Auswertung nach diversen Kriterien. Archivierung aller ein- und ausgehenden Faxe und SMS.
[Hinweis: Auch ausgehende SMS werden archiviert, Voraussetzung: fmsx2kgate.exe Version 8.0.0.3 und fmsxbcsgate.exe Version 4.0.0.1 von ferrari electronic AG von Juni 2010
Von Officemaster gesperrte Dateien werden ab Version 1.0.1 jetzt auch sofort verarbeitet]
Aktion 2010: Alle Käufer einer Version Officemaster für Exchange 4.x bzw. registrierte Officemaster-Anwender, die auf die Version 4.x updaten, erhalten in 2010 OfficemasterReport kostenlos dazu…
Sicher ist es manchmal ganz hilfreich, eine Übersicht über alle Advertisements einer Site zu haben, die nach “optional” oder “mandatory” untergliedert ist.
Dies kann recht einfach über “Search Folders” innerhalb der Konsole erreicht werden.
Für die optionalen Advertisements wird ein neuer Search Folder mit folgenden Kriterien erstellt:
- einen Haken bei “Advertisement Flags” setzen
- in der Search List den Wert “0″ (inkl. Anführungszeichen!) eintragen
- einen Haken bei “Search all folders under this feature”
- einen Namen für den Search Folder vergeben (z.B. All optional advertisements)

Analog geht man für die mandatory Advertisements vor:
- einen Haken bei “Advertisement Flags” setzen
- in der Search List die Werte 1 bis 9 jeweils separat eintragen
- einen Haken bei “Search all folders under this feature”
- einen Namen für den Search Folder vergeben (z.B. All mandatory advertisements)

Hallo Leutz,
Microsoft hat ein Update Center fuer Microsoft Forefront Produkte veroeffentlicht:
http://technet.microsoft.com/en-us/forefront/ff899332.aspx
Gruss Marc
Videos sind in – leicht zu konsumieren und eine willkommene Alternative zu statischen Texten.
Auch Konzernspitzen und Politiker haben dieses Medium für sich erkannt. Ab und an kommen Anfragen wie z.B. „wie bekomme ich die Neujahrs-Ansprache vom Chef unter die Angestellten?“. Alles am besten schnell, unkompliziert und natürlich kostenlos. Gibt’s nicht? Gibt’s doch!:
IIS Smooth Streaming ermöglicht das unterbrechungsfreie Streaming von Videos auf Silverlight Player (und andere Clients) über HTTP, bis zu true HD. Adaptiv und intelligent deshalb, weil sich die Video-Qualität (Auflösung) fortlaufend je nach den Bedingungen beim Benutzer wie z.B. verfügbare Bandbreite anpasst für eine bestmögliche Wiedergabe.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand:
- Http ist zwar nicht das ideale Streaming-Protokoll aber dafür Firewall freundlich ;-)
- Http ist cachebar d.h. anstatt die Medien als Mega Einzel Downloads oder persistente Streams den Clients anzubieten wird das Video als eine Reihe von MPEG-4 (MP4) Fragmenten übermittelt, die im Browsercache oder auf Proxies zwischengespeichert werden können.
Was ist zu tun?
Eine Frage noch: Retorte oder Live?
Mit IIS Smooth Streaming lassen sich sowohl Inhalte aus früher aufgezeichneten Videos (on demand) als auch Live Ereignisse ausliefern. Unterschiede ergeben sich dabei in der Phase Encode und Serve:
Beispiel: Für IIS Smooth Streaming Live-Übertragungen benötigt man neben leistungsfähiger Hardware Microsoft Expression Encoder 4 Pro – wobei für On demand IIS Smooth Streaming die kostenlose Variante Microsoft Expression Encoder 4 ausreicht. (Anm.: Es gibt auch noch andere Encoder)
Encode:
Die Vorgehensweise: In Microsoft Expression Encoder wählt man eine aufgezeichtete Video aus (import) und wählt aus den Voreinstellungen die Vorlage IIS Smooth Streaming. Unterstützt werden die Codecs VC-1 (Windows Media) oder H.264 (MPEG-4) und für beide Codec-Gruppen sind verschiedene Vorlagen vorhanden. Diese definieren Video und Audio Encoding Optionen welche z.B. die Anzahl der Bilder pro Sekunde, Länge mal Breite, Bitrate, usw. festlegen. Beim IIS Smooth Streaming werden aber nicht nur die Parameter für einen Stream sondern gleich für mehrere (wie hier z.B. 9) definiert. Die Streams unterscheiden sich in der Auflösung des Bildes und der Bitrate was Einfluss auf Bild-Qualität und Abspielverhalten (‚ohne ruckeln‘) hat.
Nach dem Encodieren bekommt man folgenden Dateien:
Die Video Fragmente der einzelnen Streams wurden jeweils in eine .ismv Datei gepackt. Die Dateien .ism und .ismc enthalten Informationen über die Streams (Bitraten, u.a.) für Server und Client. Die anderen Dateien sind für den Client Silverlight Player relevant. Alle Dateien werden so auf den Webserver: IIS 7 kopiert.
Serve:
Der IIS7 braucht zum Smooth Streaming die IIS Media Services Erweiterung welche sich nach der Installation (z.B. über den Web Platform Installer) in die MMC einklinkt:
Die vom Encoder erhaltenen Dateien werden einfach as-is auf den Webserver in ein Webverzeichnis kopiert. Die Eigenschaften des Streams lassen sich dann einfach über Aufruf Smooth Streaming Presentations Menü-Punktes Aufrufen verfügbare Streams und Bitraten werden aus der *.ism Datei gelesen und angezeigt:
Damit hat der Webserver erstmal alles was er für die Auslieferung braucht.
Play:
Beim Encodieren wurde der „Smooth Streaming Graphing Player“ als Player Vorlage ausgewählt:
D.h. man bekommt in den Encoding-Projektordner auch gleich den Player in eine Testseite (default.html) embedded. Auf Clientseite reicht lediglich ein Aufruf der Url:
http://localhost/wwwroot/default.html:
Clients | Player gibt es diverse auch zum Download z.B. http://www.iis.net/download/SmoothClient
Anmerkungen:
Auf Clientseite muss ein Browser vorhanden sein, der Silverlight unterstützt – bzw. Silverlight schon vorinstalliert ist wenn der Benutzer (z.B. im Unternehmen nicht die notwendigen Rechte dazu hat).
Ich denke der Invest Silverlight zu installieren lohnt sich: weil cool, wieder verwendbar, kostenlos, und auch nicht so schwer.
(Silverlight Install im Unternehmen auch via WSUS oder Gruppenrichtlinie möglich siehe: Silverlight Deployment Guide v2)
Viel Spaß beim testen.
Links:
IIS.net/media
IIS Smooth Streaming Deployment Guide
Für Familien wird Microsoft zum Jubiläum von Windows 7 erneut da sogenannte
"Windows 7 Family Pack" anbieten. Damit kann Windows 7 Home Premium einfach und kostengünstig auf bis zu 3 PCs eines Haushalts gleichzeitig installiert werden. Es handelt sich dabei um ein limitiertes Angebot (FCFS) startend ab dem 11.Oktober 2010 für 149,99€ (unverbindliche Preisempfehlung) im autorisierten Fachhandel.
Anmerkung: Im Microsoft Store kostet eine Windows 7 Home Premium Upgrade Lizenz zurzeit 119,99 €- Diese darf man nur auf einem PC installieren.
Sobald weitere Informationen verfügbar sind, werde ich diese hier veröffentlichen.
Weitere Informationen
Das Forefront-Team von Microsoft berichtet über ein Problem, wenn Forefront TMG und Exchange 2010 Edge auf der selben Maschine installiert sind und das Service Pack 1 für Exchange Server 2010 installiert wird.
Von daher ist derzeit davon abzuraten, das SP1 auf dem selben Computer zu verwenden wie TMG.
Weitere Informationen:
Viele Grüße
Dieter
--
Dieter Rauscher
MVP Forefront

Windows Phone 7-Partner erhalten ab sofort die finale Version zur Vorbereitung für den Marktstart von Windows Phone 7 - die ersten Geräte mit Windows Phone 7 sollen zu Weihnachten Verfügbar sein.
Windows Phone 7 zeichnet sich durch ein neues smartes Design aus, das sich durch einfache Bedienbarkeit, sinnvolle Bündelung von Themenbereichen in Hubs und nicht zuletzt durch eine Einbindung der Suchmaschine Bing auszeichnet. Der Anwender hat einen direkten und einfachen Zugriff auf alle wichtigen Aufgaben und Informationen, wie beispielsweise Emails oder Informationen aus sozialen Netzwerken, wodurch der Aufwand für tägliche Routineabfragen deutlich verringert wird. Im Gegensatz zu den üblichen "Apps-Sammlungen" bietet Windows Phone 7 thematisch zusammengefasste Bereiche (Kontakte, Bilder, Spiele, Musik & Video, Marketplace und Office), die das mobile Nutzungsverhalten von Anwendern unterstützen.
Windows Phone 7 Geräte verfügen über sechs Hubs:
- People: Informationen zu den Kontakten wie Live Feeds von den sozialen Netzwerken aber auch Bilder von Personen werden hier zusammen geführt. Außerdem der Ausgangspunkt für die eigenen Updates in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Windows Live.
- Pictures: Vereinfacht das Veröffentlichen / Teilen von Bildern über soziale Netzwerke – nur noch ein Schritt zur Veröffentlichung. Alle Bilder und Videos, vom PC und aus dem Internet, werden hier zusammen geführt.
- Games: Die erste und einzige Xbox LIVE Integration auf einem Smartphone umfasst Spiele mit Xbox LIVE Unterstützung, weltweite Ranglisten und erlaubt die Darstellung von Spieler Avataren, Freundeslisten und Xbox LIVE Profilen. Xbox LIVE hat weltweit 23 Millionen aktive Nutzer.
- Music + Video: Verbindet das Beste von Zune, Dateien vom PC sowie Online-Musikangeboten und verfügt über einen Radioempfänger. Mit Zune Social werden Empfehlungen mit Freunden mit ähnlichem Geschmack ausgetauscht. Die Wiedergabe-Funktion ist sehr umfassend und macht das umfangreiche Angebot einfach zugänglich.
- Marketplace: Im Marketplace finden sich die unterschiedlichsten Applikationen und Spiele.
- Office: Umfasst Office Mobile, SharePoint und OneNote und natürlich Outlook-E-Mail.
Weitere Informationen:
- Informationen, Bilder und Pressetexte finden in unserem Top Thema zu Windows Phones.
Hallo Leutz,
ACHTUNG: Zur Zeit das Exchange Server 2010 SP1 nicht auf Forefront TMG installieren, wenn das E-Mail Protection Feature verwendet wird:
http://blogs.technet.com/b/isablog/archive/2010/09/01/problems-when-installing-exchange-2010-service-pack-1-on-a-tmg-configured-for-mail-protection.aspx
Gruss Marc
Hallo Leutz,
Forefront TMG beitet die Moeglichkeit, DNS-Domaenensaetze von der HTTPS-Inspection auszunehmen. Das gilt lt. Doku nur fuer DNS-Namen. Das man auch IP-Adressen verwenden kann, wie dies z. B. fuer Elster benoetigt wird, steht hier:
http://www.it-training-grote.de/blog/?p=2591
Wie man das jetzt konkret fuer das Elsterformular einrichtet, habe ich heute bei meinem Kunden waehrend einer Forefront TMG Migration herausgefunden und hier dokumentiert:
http://www.it-training-grote.de/download/HTTPS-Inspection-TMG-Elster.pdf
Gruss Marc
Wann und wo findet das nächste Treffen statt?
Nächster Termin: 24.09.2010
Wann: 19:00 Uhr
Wo: Microsoft Deutschland GmbH | Konrad-Zuse-Str. 1 | 85716 Unterschleißheim
Agenda:
-
19:00 Uhr Begrüssung, Vorstellungsrunde
-
19:30 Uhr Vorstellung des Quest-Migrations Tools
-
20:30 Uhr Networking
-
21:00 Uhr Vorstellung des neuen OCS Servers
-
22:00 Nächstes Treffen, Neuerungen, Sonstiges
Weitere Informationen:
Anmeldung:
Zur Teilnahme an dem Treffen ist eine Anmeldung erforderlich. Teilnehmer benötigen einen Lichtbildausweis für den Eintritt am Veranstaltungsort. Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.
Wer ab und an mit PowerShell arbeitet hat die Vorzüge der PowerShell ISE (Integrated Scripting Environment) schätzen gelernt. SharePoint 2010 unterstützt seit dieser Version ebenfalls PowerShell. Der Installer platziert dazu einen Link (SharePoint 2010 Management Shell) in das Startmenü.
Nun bietet dieser Link leider nur das PowerShell CLI (Command Line Interface). Vermutlich nennt man das bei Microsoft nicht so. Ich als alter BSD-Mensch kenne das aber nur unter diesem Namen. Wie auch immer: um nun diesen Link umzustellen, so dass die Integrated Scripting Environment gestartet wird muss man in den Eigenschaften des Links das Target von:
C:\Windows\System32\WindowsPowerShell\v1.0\PowerShell.exe -NoExit ” & ‘ C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Server Extensions\14\CONFIG\POWERSHELL\Registration\\sharepoint.ps1 ‘ “
auf
C:\Windows\System32\WindowsPowerShell\v1.0\powershell_ise.exe “C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared\Web Server Extensions\14\CONFIG\POWERSHELL\Registration\\sharepoint.ps1″
umstellen.
Danach muss man das Integrated Scripting Environment starten und zuerst mit “F5″, das Script (sharepoint.ps1) ausführen welches bereits in der Script Pane angezeigt wird.
Danach sind die SharePoint 2010 snap-ins hinzugefügt.

Eine weitere Möglichkeit ist es, die SharePoint 2010 snap-ins direkt in das bestehende Integrated Scripting Environment hinzuzufügen:
Add-PSSnapin Microsoft.SharePoint.Powershell
Dies fügt die SharePoint 2010 snap-ins temporär hinzu. Als SharePoint Administrator brauchen wir die SharePoint 2010 snap-ins meist permanent. Dazu fügen wir die SharePoint 2010 snap-ins beim PowerShell $profile hinzu.
Eventuell hat man noch gar keine Profile und muss sich diese zuerst anlegen, oder zumindest ein persönliches Profil. Eine gute Anleitung wie man anstellt und auch testet welche Profile bereits vorhanden sind findet man auf MSDN.

Dieser Artikel soll einen etwas tieferen Einblick in die Replikation zwischen Active-Directory-Domänencontrollern geben. Diese Replikation läuft immer dann ab, wenn sich Änderungen an Verzeichnisobjekten und deren Attributen ergeben haben. Grundsätzlich lassen sich über die AD-Replikation folgende wichtige Grundaussagen treffen:
- Die Replikation wird im Multimasterbetrieb durchgeführt, d.h. Änderungen können von jedem Domänencontroller ausgelöst werden, der die betreffende Replica (z.B. den Inhalt einer AD-Domäne) im Read/Write-Modus speichert. Domänen-Controller, die nur eine Read-Only-Kopie von bestimmten Replicas haben, sind entweder Global Catalogs oder RODCs.
- Domänencontroller benutzen für die Replication ein Store-And-Forward Prinzip: Wenn bei einer Replikation festgestellt wurde, dass die Daten der eigenen Replicas geändert werden müssen, so werden danach diese Änderungen den anderen Replikations-Partnern mitgeteilt.
- Wer mit wem synchronisiert, wird durch die Replikationstopologie bestimmt – diese ergibt sich aus der Anordnung der AD-Sites, Site-Links und Platzierung der DCs innerhalb einer Site. Welche DCs tatsächlich miteinander Kontakt aufnehmen, kann manuell gesteuert werden oder auch automatisch ermittelt werden. Dies übernehmen dann die Module ISTG (Intersite Topology Generator) und KCC (Knowledge Consistency Checker).
- Die Initiierung einer Replikation wird durch den empfangenden Domänencontroller ausgelöst ("Pull Replikation")
- Die Replikation wird (seit Windows 2003) auf Attribut-Ebene durchgeführt, d.h. es werden bei Änderungen an Objekten nur die Daten der betroffenen Attribute repliziert und nicht ganze Objekte. Allerdings: Es werden stets ganze Attribute übertragen, auch wenn es sich dabei um ein Multivalue-Attribut mit sehr vielen Array-Werten handelt. Eine Ausnahme bilden so genannte Linked Values, verlinkte Atribute, die auf andere Objekte verweisen. Hier können bei Änderungen tatsächlich nur einzelne Array-Werte eines Attributes repliziert werden – zum Glück, denn Gruppenmitgliedschaften sind ein Beispiel für Linked Values, und so muss beim Hinzufügen eines neuen Mitglieds zu einer Gruppe mit 2500 Mitgliedern nur der Wert für das neue Mitglied übertragen werden und nicht das gesamte member-Attribut. Diese Technik wird Linked Value Replication (LVR) genannt, aber dazu später mehr.
- Bei Replikationskonflikten (ein Attribut eines bestimmten Objektes wird auf zwei verschiedenen Domänencontrollern „relativ zeitgleich“ geändert) werden Konflikte zuverlässig aufgelöst, wobei mehrere Kriterien herangezogen werden. Diese spezielle Art der Konfliktauflösung sollten wir uns noch genauer anschauen, denn hier lauert die eine oder andere Überraschung. Für die Konflikt-Auflösung benötigen die Domänencontroller z.B. seltsamerweise meist nicht einmal eine Synchronisation Ihrer Systemzeit (wobei diese Zeitsynchronisation in gewissen Grenzen aus anderen Gründen wichtig ist und auch durchgeführt wird – z.B. wegen Kerberos!).
Gerade die letzten beiden Punkte sollen in diesem Artikel etwas näher geklärt werden: Wie schaffen es die Domänencontroller zu ermitteln, dass es im Kontakt zu anderen DCs etwas zu replizieren gibt, und wie finden sie heraus, welche Werte genau repliziert werden, auch wenn sich um einen turbulenten Multimasterbetrieb handelt?
Replikations-Vektoren und Metadaten
Dafür müssen wir zuerst einmal einen genauen Blick auf die wichtigsten LDAP-Attribute werfen, die im technischen AD-Betrieb für die Replikation verwendet werden. Dies wären zuerst einmal die zwei wichtigen Werte, die ein Domänencontroller für jede Replica speichert, die er verwaltet:
- Der Highwatermark Vector
- Der UpTo-Date Vector (oft auch "Up-To-Dateness-Vector" genannt)
Außerdem werden für jedes einzelne Objekt folgende Daten gespeichert:
- Die Update Sequence Nummer (USN) im Moment der Erzeugung des Objektes: uSNCreated
- Die Update Sequence Nummer (USN) vom Moment der letzten Änderung des Objektes: uSNChanged
- Diverse Metadaten für jedes Attribut, das zwischen DCs repliziert wird (das ist nicht bei allen Attributen der Fall!). Dies umfasst die Uhrzeit und USN, zu der das Attribut in der eigenen Datenbank erzeugt/geändert, und zusätzlich auch die ID und die entsprechende USN des DCs, an dem die Änderung ursprünglich ausgelöst wurde (dies ist der so genannte "Originating DC"). Außerdem wird eine Versionsnummer hochgezählt, die bei jeder Änderung des Attributes um eins erhöht wird. All dies zusammen wird oft auch als "Stamp" bezeichnet.
Die Vektoren sind im Prinzip ebenfalls Long-Integer-Zähler, die hochgezählt werden und eine fortlaufende Nummerierung des AD-Datenbank-Zustandes darstellen. Diese Zähler werden dann bei Erzeugung oder Änderung von Objekten in deren USN-Nummern gespeichert. Im folgenden Video wird der Gebrauch dieser Werte genau sichtbar:
Video 1: http://www.youtube.com/watch?v=SDPJVMPAcDw
Deutlich wird: Jeder DC führt seine eigene Nummerierung der Vektoren und dementsprechend auch eigene USN-Werte für alle Objekte und Attribute in seiner Datenbank. Nicht deutlich wird hingegen, wie denn diese Werte nun verwendet werden, um diejenigen Attribute zu ermitteln, die tatsächlich zu replizieren sind. Dafür schauen wir uns den letzten Replikationsvorgang des Videos nochmals im Detail an: Auf DC2 wurden gerade die Attribute für Passwort und EMail-Adressierung geändert. DC1 löst nun die Replikation aus:
Video 2: http://www.youtube.com/watch?v=NVOdnVBAC00
Um das interne Entscheidungsverfahren für die inkrementelle Replikation noch mehr zu verdeutlichen, soll dem Szenario ein weiteres Detail hinzugefügt werden: Es wurde noch nicht zwischen DC1 und DC2 repliziert, auf DC2 wurden gerade die Attribute für Passwort und EMail-Adressierung geändert. Zusätzlich dazu wird nun ein Attribut auf einem anderen DC geändert. Die Änderung ist unseren beiden DCs bekannt. Wie merkt DC2 nun, dass genau diese Änderung in der nächsten Replikation NICHT zu DC1 gesendet werden muss? Schauen wir uns dafür wieder ein Video an.
Video 3: http://www.youtube.com/watch?v=bDFNoW2U03c
Eigentlich ganz simpel: Anhand der Tabellen mit den Up-To-Date-Vektoren aller DCs – und anhand der Metadaten für jedes Objekt. Diese werden im Attribut " msDS-ReplAttributeMetaData" gespeichert. Mit einem entsprechenden LDAP Browser (hier im Beispiel wird LEX – The LDAP Explorer verwendet) kann man sich diese Attribute anzeigen lassen, es handelt sich um einen Multivalue mit XML-Textinhalt:

Wie man in der Detailansicht des Stamps für das Attribut "displayName" sehen kann, sind alle Metadaten aufgeführt: Die Version, der Zeitstempel der letzten Änderung, der Name und die GUID des DCs, der die letzte Änderung ausgelöst hat (der DC heißt in diesem Beispiel "KAILASH") , die USNs der letzten Änderung, sowohl lokal als auch vom ändernden DC. Alles ein bisschen unübersichtlich, aber im Prinzip gut erkennbar. Wenn man genau hinschaut, sieht man etwa, dass die Metadaten nur für diejenigen Attribute vorhanden sind, die auch wirklich zwischen Domänencontrollern repliziert werden. Man wird z.B. keine Metadaten für das berühmte "lastLogon"-Attribut finden, das ja bekanntlich (?
) nicht zwischen DCs repliziert wird. Bei der genauen Durchsicht der Metadaten für das Attribut "unicodePwd" könnte man feststellen, wie oft bisher das Passwort des betreffenden Benutzers geändert wurde …
Wie schon vorher erwähnt, gibt es für Linked Values wie z.B. "member/memberOf" eine Besonderheit, bei der alle Metadaten nicht nur für ganze Attribute, sondern für jeden einzelnen Wert im Attribut gespeichert werden. So braucht bei einer Änderung einer Gruppenmitgliedschaft nicht das gesamte "member"-Attribut mit evtl. hunderten oder tausenden Mitgliedern repliziert zu werden. Man sieht für solche Linked Values im LDAP-Browser ein eigenes Metadata-Attribut "msDS-ReplValueMetaData", bei dem der Stamp noch etwas komplexer aufgebaut ist:

Auflösung von Replikationskonflikten
Replikationskonflikte können in folgenden Szenarien auftreten – wir schauen uns am besten auch gleich an, wie dann der entstehende Konflikt von der Active-Directory-Replikation gelöst wird:
1. Auf einem Domänencontroller wird ein Container (z.B. eine OU) gelöscht, während auf einem anderen Domänencontroller genau in diesem Container ein neues Objekt erstellt oder ein bestehendes dorthin verschoben wird.
In diesem Fall geht das neue Objekt in dem gelöschten Container nicht verloren, sondern wird im System-Container "LostAndFound" gespeichert. Diesen Container sieht man beispielsweise, wenn man im "AD Users and Computers" Tool die „Advanced View Option“ aktiviert.
Wenn Sie einen solchen Replikationskonflikt einmal selbst beobachten wollen, dann brauchen Sie zwei Domänencontroller in der gleichen Domäne und eine leere Test-OU. Dann können sie folgendes VBScript ausführen:
' hier die eigenen DCs eintragen:
dc1 = "192.168.0.66"
dc2 = "192.168.0.67"
'hier den Pfad zu einer vorhandenen leeren Test-OU eintragen:
ouPath = "ou=reptest,dc=ldapexplorer,dc=com"
Set ou1 = GetObject("LDAP://" & dc1 & "/" & ouPath)
Set ou2 = GetObject("LDAP://" & dc2 & "/" & ouPath)
ou1.DeleteObject(0) 'OU wird auf DC1 gelöscht !
Set user = ou2.Create("user", "cn=repUser") 'User wird auf DC2 erstellt
user.sAMAccountName = "repUser"
user.SetInfo
Das Ergebnis: Der neu erstellte repUser erscheint im SystemContainer "LostandFound", anhand seiner "lastKnownParent"-Eigenschaft sieht man sogar, dass er ursprünglich in einem Container namens "repTest" erstellt werden sollte:

By the way: Der verwendete LDAP Browser ist auch hier LEX – The LDAP Explorer.
2. Auf zwei Domänencontrollern wird quasi gleichzeitig dasselbe Attribut eines Objektes in zwei verschiedene Werte geändert.
In diesem Fall müssen die Domänencontroller entscheiden, welche der beiden Änderungen "gewinnt". Normalerweise würde man denken, dass die zeitlich zuletzt ausgelöste Attribut-Änderung sich durchsetzt, dies ist jedoch nicht immer der Fall. Die beiden DCs vergleichen nämlich die Attribut-Versionen im Metadaten-Stamp (diese Versionsnummer wird als Zähler bei jeder Änderung um eins erhöht). Bei einem vorliegenden Konflikt für ein bestimmtes Attribut setzt sich der DC durch, bei dem die höchste Attribut-Version vorhanden ist. Erst wenn die Attributversion auf beiden Seiten gleich ist, dann gewinnt der DC, der das Attribut zuletzt geändert hat. Sollte der Zeitstempel der Änderung ebenfalls bis auf die Sekunde gleich sein, dann gewinnt der DC, dessen GUID-String alphabetisch gesehen "kleiner" ist (also bestimmt dann quasi der Zufall die Replikation).
Mit diesen Kenntnissen können wir einen seltsamen Fall konstruieren: Wir ändern auf DC1 sehr schnell hintereinander mehrmals ein Attribut eines Users. Dadurch erhöhen wir die Metadaten-Version für dieses Attribut um mehrere Schritte. Dann ändern wir das gleiche Attribut auf DC2, jedoch nur ein einziges Mal. Danach führen die beiden DCs eine normale AD-Replikation aus. Das Ergebnis: Obwohl die Änderung auf DC2 zeitlich die letzte Änderung war, besitzt danach das Attribut den Wert, der zuletzt auf DC1 geschrieben wurde!
Wenn Sie diesen Effekt selbst beobachten wollen, dann brauchen Sie zwei Domänencontroller in der gleichen Domäne und einen Test-User. Dann können sie folgendes VBScript ausführen:
' hier die eigenen DCs eintragen:
dc1 = "192.168.0.66"
dc2 = "192.168.0.67"
'hier den Pfad zu einem vorhandenen Test-User eintragen
testUser = "cn=repUser,dc=ldapexplorer,dc=com"
Set user1 = GetObject("LDAP://" & dc1 & "/" & testUser)
Set user2 = GetObject("LDAP://" & dc2 & "/" & testUser)
value1 = "DC1 - " & now 'Attribut schreiben auf DC1 und etwas warten
user1.displayName = value1
user1.SetInfo
WScript.Sleep 1000
value2 = "DC1 - " & Now 'Attribut nochmal ändern auf DC1 und etwas warten
user1.displayName = value2
user1.SetInfo
WScript.Sleep 1000
value3 = "DC2 - " & now 'Attribut auf DC2 ändern
user2.displayName = value3
user2.SetInfo
WScript.Echo value1 'nochmals alle drei Werte anzeigen
WScript.Echo value2
WScript.Echo value3
Wenn Sie nun nach einer Weile das Attribut wieder überprüfen (nach einer erfolgten Replikation; sind beide DCs innerhalb einer Site, geschieht die Replikation sehr schnell, zwischen Sites anhand der konfigurierten Intervalle), werden sie feststellen, dass nicht der dritte Wert gewonnen hat, sondern der zweite! Durch die zweimalige Änderung haben wir auf dem ersten DC die Metadatenversion künstlich erhöht…. Dieser seltsame Effekt sollte jedoch in der Praxis selten eine Rolle spielen.
3. Auf zwei Domänencontrollern werden quasi gleichzeitig zwei Objekte mit gleichem Namen erzeugt, oder es werden zwei verschiedene Objekte in den gleichen Namen/LDAP-Pfad umbenannt – oder eine Mischung aus beiden.
Hier entscheiden die beteiligten DCs zuerst einmal, welche Seite sich durchsetzt. Es gelten hier einfach die gleichen Regeln wie bei einem Attribut-Konflikt, und das entscheidende Attribut für den Check ist das namensgebende, also bei Organizational Unit-Objekten ist es das "ou"-Attribut, bei den meisten anderen das "cn"-Attribut.
Wenn also zwei verschiedene Objekte auf den DCs entstehen, die jedoch den gleichen Distinguished Name haben, dann wird geprüft, welche Seite im "ou"/"cn" Attribut eine höhere Versionsnummer hat, sind die Versionen gleich, entscheidet der Timestamp, danach das Los. Das Objekt, das bei diesem Wettkampf verloren hat, wird trotzdem erstellt, jedoch mit dem Zusatz "\0ACNF:<GUID>" im Objektnamen (das \0A steht für ein Zeilenumbruchszeichen und kann meist nicht korrekt dargestellt werden …). Es gibt dann zwei Objekte, und man kann im Nachhinein noch entscheiden, welches Objekt tatsächlich das richtige war und weiterverwendet werden soll.
Wenn Sie einen solchen Replikationskonflikt einmal selbst beobachten wollen, dann brauchen Sie zwei Domänencontroller in der gleichen Domäne und eine leere Test-OU. Dann können sie folgendes VBScript ausführen:
' hier die eigenen DCs eintragen:
dc1 = "192.168.0.66"
dc2 = "192.168.0.67"
'hier den Pfad zu einer vorhandenen leeren Test-OU eintragen
ouPath = "ou=reptest,dc=ldapexplorer,dc=com"
Set ou1 = GetObject("LDAP://" & dc1 & "/" & ouPath)
Set ou2 = GetObject("LDAP://" & dc2 & "/" & ouPath)
Set user1 = ou1.Create("user", "cn=repUser") 'User wird auf DC1 erstellt
user1.sAMAccountName = "repUser"
user1.description = "Erstellt auf DC1"
user1.SetInfo
Set user2 = ou2.Create("user", "cn=repUser") 'User wird auf DC2 erstellt
user2.sAMAccountName = "repUser"
user1.description = "Erstellt auf DC2"
user2.SetInfo
Das Ergebnis (warten Sie die nächste Replikation ab): Der neu erstellte repUser erscheint zweimal, eine Version ist mit dem "CNF"-Zusatz gekennzeichnet:

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In diesem Artikel: Kostendefinitionen bei der Active Directory Replikation (wann und...
Wir werden bei uns immer wieder gefragt, ob wir im Bereich Endanwender- Schulung, etwas im Bereich eLearning haben für den Office Communications Server 2007 R2. Bis heute musste ich das persönlich immer verneinen. Auch wird es in Zukunft nichts geben (wahrscheinlich). Warum aber trotzdem ein Blogeintrag zu diesem Thema?
Tja, per Zufall hatte ich heute einen Partner da, der genau hier ein Geschäftszweig aufgebaut hat und zwar im Bereich eLearning. Dabei bietet er unterschiedliche Module an und eines davon ist sogar OCS 2007 R2.
Was er uns gezeigt hat war erste Sahne, genau das stelle ich mir unter eLearning vor, gute Beschreibungen, Übungen die etwas bringen und das Ganze dann noch in weniger als einer Stunde erledigt.
Also, wenn Ihr gerade OCS einführt oder einführen möchtet und die Projektkosten im Bereich Schulung der Mitarbeiter noch etwas gesenkt werden sollen, dann schaut euch doch mal dieses Programm hier an.
In meinem Posting "Juli 2010: Microsoft MSDN Forum, TechNet Forum und Answers Forum Update und aktuelle Forenstruktur" hatte ich Anfang Juli auf die aktuelle Foren-Struktur aufmerksam gemacht und ein paar Hintergründe erklärt. Seit Freitag letzter Woche sowie heute hat das MSDN Forum Zuwachs bekommen.
Neu sind die Foren Microsoft Access und Windows Phone 7.
Mit diesem Posting möchte ich gerne die aktuelle Foren-Struktur (Stand 30.08.2010) für Microsoft Answers, TechNet und MSDN hier posten... [... mehr in diesem ausführlichen Blogeintrag auf Giza-Blog.de]
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Es kommt immer wieder mal vor, dass ich den Inhalt der Zwischenablage per E-Mail verschicken möchte. Normalerweise erzeuge ich dazu in Outlook mit der Tastenkombination Strg + Umschalt + M zunächst eine neue E-Mail. Dort füge ich dann im Nachrichtenfenster mit Strg + V den Inhalt der Zwischenablage ein. Es geht aber noch schneller: Zuerst [...]
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Ein
weit verbreitetes Missverständnis ist, das ein Ereignis, welches die dringende AD-Replikation
auslöst, sofort an alle Domänencontroller
(DC) repliziert wird. Genau genommen handelt es sich bei einer dringenden AD-Replikation
(urgent replication) noch nicht einmal um eine echte
sofortige Replikation. In Wirklichkeit wird lediglich die Benachrichtigung,
dass Änderungen auf dem Quell-DC vorliegen, an erster Stelle der Replikationswarteschlange
hinzugefügt.
Genau
wie bei der standortinternen (Intra-Site) Replikation, basiert die dringende AD-Replikation
auf Änderungsbenachrichtigungen (change notification). Außer das beim Eintreten eines
wichtigen Ereignisses die Benachrichtigung unverzüglich versendet wird, statt 15 Sekunden
(bzw. 300 Sekunden unter Windows 2000) abzuwarten. Diese Änderungsbenachrichtigung
wird sofort an alle Replikationspartner versendet, noch bevor die in der Replikationswarteschlange
anstehenden Änderungsbenachrichtigungen verschickt werden. Jeder DC, der eine dringende
Aktualisierung erhält, leitet diese ebenfalls umgehend an seine Replikationspartner
weiter. Durch diese Vorgehensweise ist sichergestellt, dass alle DCs am gleichen AD-Standort
innerhalb von Sekunden aktualisiert werden.
Durch
die dringende AD-Replikation erhalten die Replikationspartner in gewohnter Weise sofort eine
Änderungsbenachrichtigung über das RPC over
IP Protokoll. Aufgrund des hohen Replikationsaufkommens werden bei der dringenden
AD-Replikation standardmäßig die AD-Standortgrenzen nicht überschritten.
Das lässt sich jedoch konfigurieren.
Ereignisse,
die eine dringende AD-Replikation auslösen
Die
dringende AD-Replikation wird bei Eintreten bestimmter Ereignisse standardmäßig nur
innerhalb eines AD-Standorts durchgeführt.
Dabei ist es unabhängig, unter welchem Betriebssystem die DCs betrieben werden. Ist
allerdings die standortübergreifende Änderungsbenachrichtigung in der Standortverknüpfung
(Site-Link) aktiviert,
werden diese Ereignisse auch unverzüglich zwischen den
AD-Standorten repliziert.
Siehe
dazu:
Die
Inter-Site (standortübergreifende) Änderungsbenachrichtigung aktivieren
Zwischen
den DCs, die sich innerhalb des gleichen AD-Standorts befinden, wird die dringende
AD-Replikation durch folgende Änderungstypen ausgelöst:
-
Benutzerkontosperrung
(nachdem ein Benutzer sein Kennwort zu oft falsch eingegeben hat). Die Sperrung eines
Benutzerkontos wird über die dringende AD-Replikation in erster Linie zu dem DC, der
die FSMO-Rolle des PDC-Emulators innehat, repliziert. Das Entsperren eines Benutzerkontos
hingegen löst keine dingende AD-Replikation
aus!
-
Bearbeitung
der Kontosperrungsrichtlinie. Die Bearbeitung der gleichen
Optionen in einem PSO (Password Setting Object) löst hingegen keine dringende
AD-Replikation aus! Die Änderung eines PSO wird über die normale standortinterne (Intra-Site)
und standortübergreifende (Inter-Site) AD-Replikation durchgeführt.
-
Bearbeitung
der domänenweiten Kennwortrichtlinie. Aber das Bearbeiten
der Kennwortvorgaben in einem PSO löst ebenfalls keine dringende
AD-Replikation aus! Die Änderung der Kennwortvorgaben innerhalb einer PSO wird ebenfalls
über die normale standortinterne und standortübergreifende AD-Replikation durchgeführt.
-
Verschiebung
der RID-Master FSMO-Rolle auf einen anderen DC.
-
Änderung
eines LSA-Schlüssels (Local Security Authority, lokale Sicherheitsautorität). Wenn
zum Beispiel das Kennwort des Computerkontos eines DCs oder für eine Vertrauensstellung
geändert wird.
>>
Die
dringende AD-Replikation durch eine Benutzerkontosperrung
Gibt
ein Benutzer sein Kennwort häufiger falsch ein, als es in der Kontosperrungsrichtlinie oder
im PSO definiert ist, wird sein Benutzerkonto gesperrt. Die Benutzerkontosperrung
wird dann über die dringende AD-Replikation zum PDC-Emulator repliziert.
Unabhängig davon, an welchem AD-Standort dieser sich befindet.
Anschließend wird ebenfalls über die dringende
AD-Replikation die Benutzerkontosperrung zu den folgenden DCs repliziert:
-
Zu
allen DCs der gleichen Domäne, die sich am gleichen AD-Standort befinden wie der DC
der die FSMO-Rolle des PDC-Emulators innehat.
-
Zu
allen DCs der gleichen Domäne, die sich am gleichen AD-Standort befinden wie der DC
der die Benutzerkontosperrung durchgeführt hat.
-
Zu
allen DCs der gleichen Domäne, die sich an einem AD-Standort befinden zu der die standortübergreifende
Änderungsbenachrichtigung (und demnach die dringende AD-Replikation) mit dem AD-Standort
aktiviert wurde, in dem sich der PDC-Emulator oder der DC befindet, der die Benutzerkontosperrung
durchgeführt hat.
Wenn
die Benutzerauthentisierung an einem DC, nicht jedoch am PDC-Emulator fehlschlägt,
wird die Authentisierung auf dem PDC-Emulator wiederholt. Aus diesem Grund ist letzten
Endes auch der PDC-Emulator derjenige, der das Benutzerkonto nach den Vorgaben der
Kontosperrungsrichtlinie zuerst sperrt. Und nicht der DC, der die fehlgeschlagene
Benutzerauthentisierung als erster entgegennahm.>
Die
Replikation einer Kennwortänderung
Oftmals
wird auch fälschlicherweise angenommen,
dass die Kennwortänderung eines Benutzers über die dringende AD-Replikation zu allen
anderen DCs repliziert wird. Kennwortänderungen werden anders als die normale
AD-Replikation und anders als die dringende AD-Replikation durchgeführt.
Bei
der Kennwortänderung eines Domänen-Benutzers oder eines Computerkontos repliziert
der DC, der die Kennwortänderung durchgeführt hat, umgehend das neue Kennwort durch
den sicheren Kanal zum PDC-Emulator. Das
neue Kennwort wird sogar dann zum PDC-Emulator repliziert, wenn dieser an einem anderen
AD-Standort steht. Dabei greift der DC auch nicht auf die Bridgeheadserver an den
AD-Standort zurück. Der DC, auf dem das Kennwort geändert wurde, nutzt stattdessen
eine RPC over IP-Verbindung direkt zum
PDC-Emulator, um das Kennwort zu aktualisieren.
Authentisiert
sich der Benutzer danach an einem DC (z.B. aus einem anderen AD-Standort) der das
neue Kennwort noch nicht kennt, fragt der DC beim PDC-Emulator nach, ob ihm ein neueres
Kennwort vorliegt, bevor er dem Benutzer die Anmeldung verweigert. Falls ja, wird
der Benutzer vom PDC-Emulator authentisiert und der Benutzer kann sich anmelden. Falls
nicht, schlägt die Anmeldung fehl. Der PDC-Emulator hat also bei der Kennwortfrage
immer das letzte Wort. Wenn die Kennwortnachfrage beim PDC-Emulator erfolgreich verlief,
repliziert der PDC-Emulator das neue Kennwort unverzüglich zu dem DC, von dem die
Anfrage kam. Dadurch ist sichergestellt, dass der DC nicht erneut wegen des geänderten
Kennworts beim PDC-Emulator nachfrägt.
Die
Kennwortaktualisierung wird sofort zum PDC-Emulator repliziert, ohne Rücksicht auf
einen eventuell konfigurierten Zeitplan in der Standortverknüpfung. Anschließend wird
sie innerhalb des AD-Standorts des PDC-Emulators und innerhalb des AD-Standorts des
DC, der die Kennwortänderung durchgeführt hat, durch die standortinterne AD-Replikation
zu den anderen DCs repliziert. Alle anderen DCs, die sich an entfernten AD-Standorten
befinden, erhalten die Kennwortänderung ganz normal durch die standortübergreifende
AD-Replikation.
Ist
allerdings der PDC-Emulator nicht erreichbar (beispielsweise wegen Überlastung) oder
schlägt die RPC over IP-Verbindung fehl,
wird die Kennwortänderung über das normale Replikationsverfahren (standortintern und
standortübergreifend) an alle DCs inklusive dem PDC-Emulator repliziert.
Wenn
es nicht gewünscht wird, dass die Kennwortaktualisierung
eines Benutzers oder eines Computers sofort zum PDC-Emulator an einem anderen
AD-Standort repliziert wird, kann man dieses Verhalten unterbinden. Dazu muss
folgender neuer Eintrag in die Registry
erstellt werden:
HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\Netlogon\Parameters
REG_DWORD
AvoidPdcOnWan
1 = Aktiviert (True)
>
Dieser
Registryeintrag muss auf jedem DC erstellt werden, der eine Kennwortaktualisierung nicht sofort
zu einem (an einem entfernten AD-Standort stehenden) PDC-Emulator replizieren soll.
Der PDC-Emulator erhält die Kennwortaktualisierung dann ganz normal über den konfigurierten
Zeitplan für die standortübergreifende AD-Replikation. Befindet sich aber der PDC-Emulator
am gleichen AD-Standort wie der DC, der
die Kennwortaktualisierung durchgeführt hat, wird der Registryeintrag ignoriert und
das neue Kennwort wird unverzüglich zum PDC-Emulator repliziert.
Komfortabler lässt sich diese Einstellung über die folgende GPO konfigurieren:
Computerkonfiguration\Richtlinien\Administrative
Vorlagen\System\Netzwerkanmeldung\Verbindung mit PDC bei Anmeldungsfehler herstellen
Wird
diese Richtlinie auf Deaktiviert konfiguriert,
repliziert der DC, auf dem die Kennwortänderung stattgefunden hat, das neue Kennwort
ebenfalls nicht sofort zum PDC-Emulator an einem anderen
AD-Standort. Stattdessen wird das neue Kennwort dann über den konfigurierten Zeitplan
für die standortübergreifende AD-Replikation repliziert. Wenn sich jedoch der PDC-Emulator
am gleichen AD-Standort befindet wie der die Kennwortänderung durchführende DC, wird
das neue Kennwort sofort zum PDC-Emulator repliziert.
Auf
der anderen Seite hat man sowohl mit dem Registryeintrag als auch mit der GPO Einfluss
darauf, wie sich ein DC Verhalten soll, wenn sich ein Benutzer oder Computer mit einem
für den DC fremden Kennwort authentisieren
möchte. Setzt man den Registryeintrag oder konfiguriert man die GPO, leitet der DC
die Kennwortabfrage nicht an den PDC-Emulator weiter, wenn dieser sich an einem anderen
AD-Standort befindet.
Der
Registryeintrag oder die GPO kann zum Beispiel dann sinnvoll sein, wenn sich der PDC-Emulator
an einem AD-Standort befindet, der mit einer geringen Bandbreite mit anderen Standorten
angebunden ist (was in unserer Hemisphäre schon kaum mehr möglich ist). Oder um bei
einer Brute Force Attacke nicht zusätzlich den PDC-Emulator und die VPN-Verbindung
zu belasten. Dann muss man aber in Kauf nehmen, dass der Benutzer sich über einen
längeren Zeitraum nicht an der Domäne anmelden kann.
>
Weitere
Informationen:
Password
Setting Objects erstellen und verwalten
Der
RID-Master und sein RID-Pool
How
the Active Directory Replication Model Works
New
Password Change and Conflict Resolution Functionality in Windows
Weiterhin viel Spass beim Lesen wünscht Yusuf
Dikmenoglu.
Wir arbeiten jeden Tag und so manche Nacht immer gerne an neuen Video-Trainings für Sie! Letzte Woche haben wieder einige kompetente, sympathische und erfahrende Autoren eine recht arbeitsame Woche in den video2brain Studios durchlebt. Frischer Wind für ihre tägliche Arbeit mit Microsoft Office! Vlnr: Markus Hahner, Kai Schneider und Dr. René Martin vor den v2b [...]
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Hallo Leutz,
gestern Abend und heute Morgen haben Christian Groebner, Dieter Rauscher und ich eine Celestix MSA 3200 mit Forefront TMG einem kurzen Review unterzogen und ich habe den Review hier dokumentiert:
http://www.it-training-grote.de/download/celestix-msa3200-TMG.pdf
Vielen Dank an die Fa. Wick Hill Kommunikationstechnik GmbH fuer die Leihstellung.
Gruss Marc Grote
Finden Sie die häufig verwendeten Befehle von Office 2003 nicht mehr auf der Benutzeroberfläche von Office 2010? Oder möchten Sie das neue funktionsreiche Design mit einer kleinen Hilfe kennen lernen? Kein Problem. Wir haben eine visuelle, interaktive Referenzanleitung entwickelt, mit der Sie sich schnell orientieren können.
Die V-Alliance von Citrix und Microsoft wurde gegründet, um gemeinsam ein vielseitiges, flexibles, innovatives und effizientes Lösungsportfolio für die Desktop-Optimierung zu entwickeln. Die heute verfügbaren Lösungen decken das gesamte Spektrum der Desktop-Varianten ab, vom Diskless PC und Kiosk-System bis zum Rich Client, und berücksichtigen sämtliche Aspekte des Desktops: Betriebssystem, Applikationen, Daten und Benutzerprofil.
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Neben technischen Vorträgen unter anderem zum SP1 für den Windows Server 2008 R2 oder dem Identity Management erhalten sie auch einen Überblick zu Microsofts Cloud-Strategie sowie Informationen zur Lizenzierung.
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IT-Führungskräfte, technischer Entscheider oder Administrator
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· 21.09.: Hannover (Pelikan Hotel)
· 22.09.: Potsdam (Dorint)
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· 28.09.: Unterschleißheim (Dolce)
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· 13.10.: Düsseldorf (Lindner)
Agenda:
| Zeit | Vortrag |
| 08.00 - 09.00 Uhr | Registrierung / Begrüßungskaffee |
| 09.00 - 09.30 Uhr | Begrüßung und Demo (Citrix/Intel/Microsoft) Der optimierte Desktop zum Anfassen: Nach einer kurzen Einführung in das Thema zeigen wir Ihnen Live auf der Bühne, wie schnell und unkompliziert man in wenigen Minuten verschiedene Desktop-Varianten vollständig installieren und einrichten kann. Die Einzelheiten dazu erfahren Sie in den technischen Vorträgen. |
| 09.30 - 10.15 Uhr | Keynote: Cloud-Computing (Holger Sirtl, Microsoft) Microsoft formuliert für seine IT-Plattform die Vision „3 Screens and the Cloud“. Zentraler Baustein ist hierbei die Cloud, die Fundament für die Umsetzung des Konzepts IT-as-a-Service ist. Die Cloud durchzieht Microsofts gesamtes Produktportfolio, von der Infrastrukturebene über die Entwicklerplattform bis hin zu verschiedenen Anwendungen. Welche Cloud Services werden nun im Einzelnen von Microsoft angeboten? Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus? Und wie wird diese Entwicklung heute und in Zukunft die IT-Nutzung beeinflussen? Hören Sie Antworten auf diese Fragen in dieser Keynote. |
| 10.15 - 10.40 Uhr | Pause |
| 10.40 - 11.25 Uhr | Kundenreferenz mit Diskussion (V-Alliance-Partner) Auf Folien und bei Produktvorführungen funktioniert alles reibungslos, aber wie sieht's denn in der Praxis aus? Erfüllt die implementierte Lösung im täglichen Betrieb die ursprünglichen Erwartungen? |
| 11.25 - 12.10 Uhr | Technischer Vortrag I: Technologien (Ralf M. Schnell, Microsoft) Der optimierte Desktop wird möglich durch den gezielten Einsatz verschiedenster Virtualisierungs- und Automatisierungs-Technologien. Einige davon kennen Sie sicher schon, andere sind neu. Wir geben Ihnen zunächst einen kurzen Überblick und konzentrieren uns dann auf die neuesten Technologien. Dazu gehören RemoteFX, das die Leistung moderner Grafikkarten in Desktop und Server für Hosted Desktops und RemoteApps verfügbar macht und in Kürze auch von Citrix' HDX unterstützt werden wird, und Dynamic Memory, das die Skalierbarkeit von Hyper-V als Host für VDI-Szenarien (Hosted Desktops) deutlich erhöht. RemoteFX und Dynamic Memory werden mit dem Service Pack 1 (SP1) für Windows Server 2008 R2 verfügbar sein. |
| 12.10 - 13.25 Uhr | Mittagspause |
| 13.25 - 14.10 Uhr | Technischer Vortrag II: Deployment (Hans Schermer, Citrix) Die Zeiten, in denen es Stunden oder gar Tage daurerte, um einen neuen PC zu installieren und für den Benutzer einzurichten, sind endgültig vorbei. Virtualisierung und Automatisierung reduzieren diesen Vorgang auf wenige Minuten. Erfahren Sie, wie man in vielen unterschiedlichen Szenarien Desktops automatisiert provisionieren kann - vom Rich Client bis zum Thin oder Diskless Client. Die flexible und intelligente Kombination von Streaming-Technologien für Applikationen und Betriebssystem und Windows Profile Management ermöglicht eine neue Dimension der Desktop Optimierung. |
| 14.10 - 14.55 Uhr | Technischer Vortrag III: Intel Clients & Desktop Virtualization - Capabilities for today and tomorrow built-in (Rainer Speidel, Intel) Intel stellt vor, wie die aktuellen Notebook- und Desktop-Plattformen der Core i5 und i7 Reihe mit Ihren Features die Aspekte Geräte- und Datensicherheit, Verwaltbarkeit sowie durch ihre Leistungsreserven und eingebaute Virtualisierungsunterstützung sämtliche Varianten des virtualisierten Client-Betriebs im Zusammenspiel mit den Microsoft- und Citrix-Lösungen optimal unterstützen. |
| 14.55 - 15.20 Uhr | Kaffeepause |
| 15.20 - 15.50 Uhr | Lizensierung (Ralf Schnell, Microsoft, Hans Schermer, Citrix) Lizenzrecht ist undurchschaubar? Muß es nicht sein! Wir erklären Ihnen in 30 Minuten alles, was Sie zur Lizensierung der Komponenten des optimierten Desktops wissen müssen. |
| 15.50 - 16.35 Uhr | Technischer Vortrag IV: Sicherheit, Identity Management und Remote Corporate Access (Ralf Schnell, Microsoft, Hans Schermer, Citrix) Der optimierte Desktop ist vollständig eingerichtet, jetzt geht es in den täglichen Betrieb. Ihre Benutzer benötigen sicheren und unkomplizierten Zugriff auf Daten, Applikationen und sonstige Resourcen. Dafür gibt es leistungsfähige und effiziente Lösungen, die wir Ihnen in diesem Vortrag vorstellen. Dazu gehört u.a. Direct Access, das Forefront Unified Access Gateway und das Citrix Access Gateway. Wir erklären, was diese Lösungen im Detail können und welche Lösung für welches Szenario geeignet ist. |
| 16.35 - 17.00 Uhr | Interaktive Podiumsdiskussion (Citrix/Intel/Partner/Microsoft) |
Wer sich für diese sehr spannende Veranstaltung interessiert, kann sich hier registrieren.
Viel Spaß beim Virtualisieren
Alexander Ortha (Technischer Berater Microsoft Server Virtualisierung)

Immer wieder erhalten wir Anfragen, wie denn der Blackberry BIS oder der Blackberry BES Dienst mit Exchange Online aus den Microsoft Online Services eingerichtet werden soll. Für die Konfiguration des Blackberry BES Dienstes gibt es bereits hier eine Schritt-Für-Schritt Anleitung.
Nach aktuellen Anfragen von Herbert P. und Andreas G. nun auch die Anleitung für die BIS Konfiguration:
BIS wird im Blackberry Online Portal eingerichtet. Zunächst wählen Sie über E-Mail einrichten aus, dass ein Konto hinzugefügt wird.

Danach haben Sie folgende Einstellungen:

- Hier bitte Microsoft Exchange aussuchen.
- Hier die E-Mail Adresse angeben, z.B. Martina.Grom@meineDomain.at und das Microsoft Online Services Kennwort.
- Hier die Outlook Web Access URL von Exchange Online eintragen. Wichtig: inkl. /owa. Je nachdem, in welchem Rechenzentrum Sie sind, ist diese URL unterschiedlich, für Europa lautet Sie:
https://red002.mail.emea.microsoftonline.com/owa
- Hier den Benutzernamen eintragen und zwar inkl. der Domain, d.h. Martina.grom@meineDomain.at.
- Der Mailboxname ist alles was vor dem @ steht, in dem Fall also Martina.Grom.
Viel Spaß mit Microsoft Online Services und Blackberry BIS!

Neben dem Service Pack 1 hat Microsoft nun auch für Exchange 2010 die Supportability Matrix veröffentlicht. Man kann dort nachschauen welche Produkte mit welcher Exchangeserverversion von Microsoft unterstützt werden. Wer sich also unsicher ist er für sein Produkt im Problemfall Hilfe erhält ist dort genau richtig. Der alte Link aus meinem früheren Blogeintrag sollte nicht mehr verwendet werden, die Seite wird wohl nicht mehr gepflegt.
Viele Grüße
Walter Steinsdorfer
Das geht? Na ja – es könnten schon mal 5 oder 10 Zeilen werden, aber 3 haben wir auch schon gesehen
Wie einfach man mit bzw. für Windows 7 Software entwickeln kann, zeigen eine Reihe von ausgewählten Artikel im Microsoft Developer Network (MSDN). Sie zeigen wie Sie mit wenig Aufwand (und wirklich fast ohne Code) nützliche „Windows 7“-Funktionen in Ihre Anwendungen einbauen können. Für alle vorgestellten Beispiele finden Sie in den Tutorials auch gleich lauffähige Projekte für Visual Studio 2010 zum Herunterladen, die Sie nur noch entpacken und aufrufen müssen... [... mehr in diesem Blogartikel auf Giza-Blog.de]
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Das Verlagern der OST-Datei auf eine andere Partition ist leider nicht ganz so einfach zu erledigen wie das Verschieben der PST-Datei, das ich im Beitrag vom 20. August beschrieben habe. Offenbar ist es nicht vorgesehen, eine OST-Datei zu verschieben. Eigentlich! Denn mit einem Griff etwas tiefer in die Trickkiste gelingt auch das. Um meine OST-Datei [...]
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Nachdem an der TechEd North America (Juni 2010) die Beta des SP1 für Exchange vorgestellt wurde, ging es nun recht schnell bis zum erscheinen der finalen Version.
Was hat sich verbessert?
- Exchange Server 2010 Service Pack 1 benefits customers with archiving and discovery enhancements, a faster Outlook Web App (OWA), upgraded mobility features, and several management tools improvements.
- Microsoft Exchange is the market leader in email and calendaring technology.
- We continue to see great traction with Exchange Server 2010 and expect even more accelerated deployments with Exchange Server 2010 Service Pack 1
Alle Informationen zu den Verbesserungen, erhalten Sie HIER!
Das SP1 können Sie sich HIER herunterladen!
Microsoft hat mein Flehen erhört und bietet das SP1 seit heute zum Download an. Endlich ist ein Großteil der neuen Features von Exchange 2010 auch über die EMC konfigurierbar und für die geliebt und gehassten öffentlichen Ordner hat sich auch etwas getan;-)
Downloadlink
Viel Spaß beim Installieren wünscht,
Frank
Gerade mal wieder aktuell passiert mit Exchange 2003. Wenn über die Jahre so viel Daten geschrieben werden, dass die Dateinamen für die Exchange Transaktionsprotokolle ausgehen, dann können alle Datenbanken dieser Speichergruppe nicht mehr bereitgestellt werden. Diese beiden Events findet man unter anderen im Eventlog:
Über “0xfffffdf9” kommt man zu http://support.microsoft.com/kb/830408/en-us der den Sachverhalt erläutert. Zum Glück sind bei diesem Problem alle Datenbanken “clean shutdown”, d.h. das Löschen des Logverzeichnisinhaltes führt dazu, dass die Datenbanken wieder bereitgestellt werden können. Die Logsequenz beginnt dann wieder bei “1”, alle Backups davor sind dann praktisch unbrauchbar.
Seit kurzem steht der RTM von Exchange Server 2010 SP1, Build 14.01.0218.015 zum Download zur Verfügung. Hier geht es direkt zum Download.
Im Juni wurde bereits die Beta des SP1 veröffentlicht, seitdem wurden mehr als 500.000 Mailboxen schon mit SP1 aktualisiert.
Systemvoraussetzungen und Anforderungen können Sie ebenfalls downloaden.

Das Service Pack 1 für Exchange 2010 ist fertig! Hier gehts zum Download:
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=50b32685-4356-49cc-8b37-d9c9d4ea3f5b&displaylang=en
Im Service Pack gibts etliche neue Features zu denen ich in den nächsten Tage noch etwas schreiben werde. Bis dahin viel Spass beim Installieren und Testen. Achso, das Readme zu lesen schadet nicht.
Congrats to the Exchange-PG
Viele Grüße
Walter Steinsdorfer
Ein Hinweis in den Installationshinweisen zum Service Pack 1 (Beta) für Windows Server 2008 R2 geht etwas unter – das könnte ein Problem verursachen. Daher weisen wir hier noch einmal darauf hin:
Vor der Installation des SP1 sollte man eine evtl. am Server angeschlossene USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) vom Server abstöpseln. Der Grund: Das SP1 versucht bei der Installation alle angeschlossenen Geräte zu erkennen. Im Falle von seriell angeschlossenen USVs schlägt dies bisweilen fehl und führt zu Abstürzen.
Ob diese Einschränkung in der endgültigen Fassung des SP1 noch gelten wird, ist derzeit unklar.
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Wussten Sie das? Etwa 80% aller Windows Benutzer verbringen mehr als 50% ihrer Zeit am PC im Browser!
Der Internet Browser ist also ein sehr wichtiger Bestandteil der “Windows experience”. Genau diese Tatsache ist für Microsoft sehr wichtig, die nächste Generation des Internet Explorers wirklich gut zu machen: den IE9.
Die wichtigsten Punkte bei der Entwicklung von IE9 sind: Auf die Kunden-Feedbacks zu hören und zu sehen, was einen Großteil der Benutzung ausmacht, um diese Funktionalitäten im täglichen Gebrauch zu verbessern.
Ein Teil der Windows Benutzer sind auch Developer : Diese wünschen sich vor allem mehr Transparenz und “predictable pattern of development”. Auch das hat das IE9 Entwicklungsteam in ihr Projekt einfließen lassen.
Das IE9 Projekt hat bei der PDC im November 2009 erste Formen angenommen, bei der MIX im März 2010 wurde die erste IE9-Preview und die erste Timeline sowie die Erwartungen in das Projekt veröffentlicht.
Bis jetzt konnten mit jedem Build Performance-Steigerungen erzielt werden, das Team ist also gut unterwegs und macht Lust auf die neue Version, siehe auch IE Testcenter:
“ALL-AROUND PERFORMANCE: To look back and see how far we’ve come on performance, IE is almost unrecognizable. According to Webkit.org SunSpider, IE8 came in with a whopping score of 3746 milliseconds. With IE9, we introduced Chakra, a new JavaScript engine, and according to that same SunSpider benchmark, we have a score of 326 milliseconds – over 11 times faster than IE8. Our current score makes us faster than both the latest shipping version of Firefox and the newly released Safari 5.0. And we are not stopping here... “
Für alle Developer ist vor allem wichtig, dass nicht für jeden Browser extra codiert werden muss (ja, das war in der Vergangenheit ein Horror – wollen wir hoffen, dass es besser wird…). Das Entwicklungs-Team hat dies als wichtigen Punkt in ihr neues Deployment aufgenommen:
“SAME MARKUP: You told us you wanted better interoperability so that the same markup (tags, script, language) works across different browsers... This brings the total number of tests we’ve contributed during IE9 development to over 2,100. We will continue to invest in this area to move the bar for interoperability.”
Meint Microsoft es ernst damit ("standards compliance")? Ich denke schon:
“When we shipped IE8, our Acid 3 score was 20. As a result of listening to feedback and focusing on what developers want, we’ve increased that with IE9. Over the past 5 months alone, we’ve seen an increase of 40 points! Today, with Platform Preview 4, our Acid 3 score is 95.“
Die neue Hardware-Nutzung finde ich gut – funktioniert natürlich nur auf modernen PCs (schwächere Plattformen wie Smartphones können davon wohl nicht profitieren):
“…to deliver the best hardware-accelerated video and HTML5 out there.”
Achja, durch das frühe Engagement von IE9 lange vor der Beta Phase ist die Akzeptanz aus der Developer-Community sehr gut – weit über der Erwartungen des IE9-Teams:
“With that early engagement, developer feedback has had a bigger impact than before. People have downloaded IE9 Platform Previews over 2.5 million times... IE Test Drive site have had over 20 million visitors.”
Die Preview-Versionen können auf ie.microsoft.com/testdrive frei verfügbar downgeloadet und getestet werden – Seit Anfang August ist die 4.te Generation Platform Preview (auf englisch) verfügbar:
Was sind die Neuerungen zur letzten, dritten IE9-Preview?
“…IE9 shows the opportunity of fully hardware-accelerated HTML5. You can run new test drive samples that show modern SVG and native JavaScript integration in action”, z.B. das neue HTML5 <video> Tag (mit H.264 Codec).
Die neue Javascript Engine “Chakra” lebt nun in der Browser-Engine.
Tipp für alle Web-Developer: Wesentliche Neuerungen finden sich im IEBlog und die letzten News in HTML5, Modernized: Fourth IE9 Platform Preview Available for Developers.
Und es gibt die Empfehlung: “Run your sites in IE9 Standards mode for the best performance and interoperability, see IE’s Compatibility Features for Site Developers.”
Auch von der Developer-Community wird IE9 gut angenommen: “It's a great work. (9) will be a reborn.”
Wie bzw. wann geht es weiter?
“Platform Preview 4 is an important milestone on the way to beta. It is the last preview before the IE9 Beta. The IE9 platform is nearly complete.” schreibt Dean Hachamovitch, General Manager, Internet Explorer.
Das wars also mit Preview-Versionen.
Die nächste Version wird also IE9 Beta – und das wahrscheinlich bald. ;-)

Nur wenig unterscheiden sich die bestehenden und kommenden Microsoft Antiviren Produkte. Es steckt im Endeffekt immer das selbe Produkt dahinter. Nur die Managementstrategie ist eine andere – macht Sinn.
Hier in der Reihenfolge:
- Microsoft Security Essentials - Lokales Management der Einstellungen
- Windows Intune - die Verwaltung erfolgt aus der “Cloud”
- Forefront Endpoint Protection 2010 – Verwaltung per Configuration Manager

Seit heute ist die neue AppWorld 2.0 für BlackBerry verfügbar.
Zu den Neuerungen zählen:
- verbessertes und vereinfachtes Design
- keine Zwangsbindung mehr an PayPal
- Möglichkeit, günstigere Apps zu kaufen
- Einführung der BlackBerry ID um die Apps einfacher auf ein neues Gerät zu übertragen und einfacher zu verwalten
- uvm.
Weitere Informationen und Download:
Mir hat die AppWorld 2.0 dazu verholfen, endlich überhaupt wieder eine AppWorld nutzen zu können. War leider auch von dem Problem BlackBerry Messenger icon has disappeared from the BlackBerry Home screen betroffen.
Viele Grüße
Dieter
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Dieter Rauscher
MVP Forefront